April 2006

Bobby
Wau, nachdem ich das letzte mal schon die Frühlingsgefühle beschrieben habe, ist es nun aber morgens immer noch reichlich kühl. Doch mein Frauchen sagt, dass ich mich nicht aufzuregen brauche und dass der Sommer auf jeden Fall kommen wird !!!
In der Praxis war ein ungewöhnliches Kommen und Gehen von vielen Menschen OHNE Tiere, und meine Frauchen haben mir erklärt, dass dies mit dem Aufbau unserer neuen Zahnbehandlungsstation zusammenhängt. Wir haben nämlich jetzt auch ein spezielles Dentalröntgengerät und noch viel mehr! Davon erzähle ich dann genau beim nächsten Mal.

Frau Merschel mit Tebby

Mein Frauchen, Dr. Rogalla führt ja ganz viele Zahnsanierungen bei Hund, Katze und Heimtieren durch, diesen Monat z.B. u.a. bei „Tebby“, der Katze von Frau Menschel, bei der durch Röntgen festgestellt wurde, dass die Arme an FORL litt und deswegen einige Zähne gezogen werden mussten.
Wußten sie übrigens, dass FORL zu den schmerzhaftesten Erkrankungen der Katze zählt?

 

 

Da ging es „Gabe“, dem bildschönen Weimeraner von Frau Heindel, besser, bei ihm mussten nur Zahnstein und Epulis ( das ist eine gutartige Zahnfleischwucherung) entfernt werden, aber es wurden keine Zähne gezogen!
Gleichzeitig wurde er kastriert, da er wie ich eine zu große Prostata hatte. Gabe hat alles sehr gut überstanden und war bei der Kontrolle einen Tag später schon wieder ganz fit!

 

 

Die kleine Jule schläft zufrieden auf dem Arm von Frauchen, sie hat nun endlich keine Schmerzen mehr.

Erinnern sie sich noch an „Jule“, die kleine Beagledame von der letzten Geschichte, die mir so gut gefallen hat?Ihr ist etwas Dummes passiert, sie hat sich doch tatsächlich beim Spielen so fest in dem Hosenbein ihres Frauchens verbissen, dass ein Milcheckzahn aufsplitterte und in Narkose in Einzelteilen gezogen werden musste!

 


Na, jetzt reicht es erst mal mit den Zahngeschichten. Natürlich kommen die Patienten aus ganz viel verschiedenen Gründen zu uns.

„Cassy“, z.B., das Frettchen der Familie Weber hatte Durchfall.

 

Und „Muffin“, die Katze der Familie Friend, konnte wegen einer starken Herpesinfektion, die auch ihre Zunge befallen hatte, gar nichts mehr fressen . Sie hatte dabei sogar hohes Fieber und musste zwangsernährt werden, bis es ihr wieder gut ging.

 

 

Den kleinen Rehpinscher der Familie Wohlgemuth kenne ich schon ganz gut, er kommt regelmäßig zu Frau Dr. Rogalla zur Akupunktur. Früher musste er dauernd erbrechen und hatte immer wieder Durchfall. Doch seit der Akupunkturbehandlung geht es ihm viel besser. Der Magen rebelliert nicht mehr, und er kommt noch einmal im Monat zu uns, damit alles so stabil bleibt wie zur Zeit!

 

 

 

Die Terriermixhündin „Flecki“ wurde wegen einer Entzündung am Ellbogen vorgestellt und bei dem Rüden der Familie Dietz wurde ein Nabelbruch operiert, sieht er nicht super in seinem blau-weiß-gestreiften Spezial – Body aus!??

 

Lara und Felina streicheln den kleinen Kater

Zum Girls Day hatten wir Besuch von zwei Schülerinnen die sich den Arbeitsalltag meiner Frauchen anschauen wollten. Beide waren begeistert und haben gut mitgemacht! Sogar bei der Kastration eines kleinen Katers ist es keiner von beiden schlecht geworden!!!

 

 

Mein Frauchen , Dr. Rummel, war betreuende Tierärztin bei der Internationalen Katzenausstellung des 1. Deutschen Edelkatzenzuchtverbandes (http://www.dekzv.de) in Bad Vilbel am 22. und 23. April und hat dort die Einlasskontrolle durchgeführt.

Leider hat sie es strikt abgelehnt, mich mitzunehmen, dabei hätte ich auch gerne mal so viele verschiedene Rassekatzen gesehen!!!
Aber unsere ganz „normalen“ Hauskatzen, die sogenannten Europäisch Kurzhaarkatzen, finde ich ebenso süß, und dabei fällt mir noch die Geschichte von „Sammy“ ein. Der ist nämlich beim Friseursalon Schwahn in Windecken aufgetaucht und hatte offensichtlich kein Zuhause mehr – aber dann ganz viel Glück!
Denn Frau Schwahn und ihre Mitarbeiterin Frau Behnisch haben ihn nun adoptiert und stellten ihn bei uns in der Praxis vor! Nun ist er geimpft, wurde auf Leukose und FIV – Gott sei Dank negativ – getestet und ist nun sogar stolzer Träger eines Mikrochips, damit er nicht mehr verloren gehen kann. Wir freuen uns alle für ihn!!!

Natürlich gibt es auch diesmal einen Fall des Monats: Einem kleinen Kumpel von mir, dem Pudelrüden „Rocky“ musste ein bösartiger Tumor am Schwanz entfernt werden, aber diese Geschichte erzählt ihnen besser mein Frauchen, Dr. Rogalla.

Und nun sause ich dem 1.Mai entgegen.
Ciao Ihr Bobby