August 2006

Bobby
Wau, nachdem wir alle ja wochenlang geschwitzt und gestöhnt haben, ist es nun tatsächlich kühler, genauer gesagt zu kalt – ich mag abends gar nicht mehr lange im Hof liegen, und das will bei meinen vielen Locken etwas heißen!
Auch bei uns in der Praxis ist Ferienzeit, d.h., unsere Sprechstundenhilfen haben nacheinander ihren wohlverdienten Urlaub.

 

 

Kater Nico mit Doro

Doro, eine Medizinstudentin, die schon als Schülerin mit 12 Jahren ihr erstes Praktikum bei uns absolvierte, unterstützt uns jetzt tatkräftig.
Schon letzten Monat habe ich ja über unsere Dentalstation berichtet, mein Frauchen ist sehr froh nun auch dentalröntgen zu können; Röntgengerät und Bohrer sind fast täglich im Einsatz. Auch bei dem Kater „Nico“ der Familie Rosin wurden Zähne gezogen und die komplette Maulhöhle saniert. Seitdem frisst er endlich wieder gut!

 

 

Diesen Monat sind ganz viele Katzen– und Hundefreunde zur Impfung gekommen, das finde ich klasse, denn das ist doch traurig, wenn man ganz schlimm krank wird oder sogar sterben muß und eine kleine Spritze hätte ausgereicht, um davor geschützt zu sein!!!

Sehen Sie auch alle vier?

Also, ich mache bei meinen Kumpels immer Werbung für die Impfungen und die Vierer -Bande der Familie Schwab ist dann auch gleich komplett erschienen!

 

 

 

Ganz bezaubernd fand ich auch die kleine Mopsdame „Frieda“ von Frau Burghartz

Bei den süßen Chihuahuawelpen der Familie Algan, die zur Erstimpfung kamen, habe ich gestaunt, wie klein Hunde sein können!

„Pinocchio“ und „Denise“ der Familie Kuzak gehören übrigens derselben Rasse an, nur sind die zwei natürlich schon ausgewachsen.

Simone ist noch ganz klein, aber schon jetzt eine Schönheit

Aber ich bin natürlich auch Katzenfreund, wie sie wissen habe ich ja selbst drei Freunde: Sarangha, Shahin und Sira zuhause, und stellvertretend für die vielen Schönen möchte ich ihnen noch „Simone“, die British Kurzhaardame von Frau Harig vorstellen.

 

Hutch geht es wieder gut

Gut gefallen hat mir auch „Hutch“, die schickste Nase der Wetterau, der Shar Pei-Tibet – Doggenmix der Familie Klein, der nach einem Spaziergang einen allergischen Schub hatte. Zunächst waren seine Nase und Lefzen ganz verquollen und hart, dann entwickelten sich auf dem gesamten Körper dicke Knoten. Seine Lefzen waren so dick geschwollen, dass er gar nicht mehr richtig fressen konnte. Mit einer Injektion konnte ihm zum Glück sehr schnell geholfen werden, wenige Stunden später sah er schon wieder ganz normal aus.

Amy lacht, ihr gefällt die Therapie gut

Dann kommen natürlich auch immer viele Patienten aus den unterschiedlichsten Gründen zur Akupunktur zu meinem Frauchen, Dr. Rogalla.
Die Colliehündin „Anny“ der Fam. Weil hat z.B. Rückenschmerzen und wird zusätzlich mit dem Magnetfeld behandelt.

 

Mandy auf dem Arm von Frauchen im Akupunkturraum, so ist die Akupunktursitzung ganz gemütlich

Hingegen wird die Rauhhaardackelhündin „Mandy“ von Frau Eckrich wegen einer -von verschiedenen Tierärzten schon sehr lange vorbehandelten -chronischen Ohrenentzündung akupunktiert.

Also – ich bekomme auch manchmal Nadeln gesetzt, ich habe nämlich einen sehr empfindlichen Magen, und finde die Akupunktur immer ganz entspannend und vor allem viel besser als Tabletten zu schlucken !

 

 

 

Neulich hatte sich wohl ein Kumpel von mir verlaufen: „Snoopy“, ein Pudel-Mix, fand dann bei Herrn Weinert von der Shelltankstelle in Windecken erstmal Unterschlupf und konnte nach vielen Telefonaten wieder nach Hause vermittelt werden. Schön, dass Herr Weinert sich so lieb um ihn gekümmert hatte!!!Zwei kleine Kätzchen, die gefunden wurden hatten ganz großes Glück , sie wurden nämlich dann auch gleich aufgenommen!

 

Dragon betrachtet Dr. Rummel mit großen Augen

 

„Dragon“, die Fundkatze von Frau Volk hatte schlimmen Durchfall und wurde deswegen von Frau Dr. Rummel behandelt.

 

Ein großes Lob verdient die kleine, erst 10- jährige Aileen Umsu. Sie hat auf der Straße einen kleinen Katzenwelpen gesehen, der eitrige Augen hatte und ganz matt war. Kurzerhand nahm sie das arme Kerlchen auf den Arm und trug ihn in der Mittagshitze ( 36°) ganz allein durch ganz Windecken bis in unsere Praxis. Wir stellten hohes Fieber und Katzenschnupfen fest. Für den Rückweg hat sie von uns ein Handtuch bekommen. Sie kam tapfer jeden Mittag pünktlich bei der großen Hitze mit dem Kätzchen den langen Weg zu uns, bis es gesund war.
Zum Glück haben Ailleens Eltern ihr erlaubt, das Kätzchen zu behalten, und wir wünschen ihr noch viel Freude mit dem Kleinen.
Toll, dass Aileen sich so verantwortungsvoll und tierlieb verhalten hat.

Klein aber oho! – Minou faucht wie ein Großer

Jetzt möchte ich Ihnen noch schnell unseren jüngsten und auch sehr kleinen Patienten „Minou“ mit eitriger Bindehautentzündung vorstellen. Dieser Perserkatzenwelpe ist flotte 9 Tage alt und bringt 172 g auf die Waage.

 

 

Ganz andere Probleme hatte „Stella“, die Katze von Frau Lucius. Sie hatte eine Blasenentzündung und bei dem hierbei durchgeführten ausführlichen Seniorcheck stellte Dr.Rummel noch eine Überfunktion der Schilddrüse
(Hyperthyreose)
fest!

Diese Geschichte erzählen wir Ihnen ausführlich als Fall des Monats.

So, und nun gehe ich trotz Nieselregen und großer, grauer Wolken mit Frauchen in den Wald – sie behauptet, wir seien nicht aus Zucker !!??!!

Ciao – Ihr Bobby