Dezember 2012

BobbyWau, nun haben wir heute schon den ersten Advent und heute Morgen bin ich tatsächlich schon durch den Schnee getollt. Natürlich weiß ich, dass wir Hunde vom Schneefressen Bauchweh bekommen , obwohl ich am liebsten vor Freude in den Schnee hineinbeißen könnte, und ich meine Salzpfoten nicht ablecken soll, sondern warten, bis Frauchen sie mir direkt nach dem Spaziergang sauber wäscht.
Aber mir hat es Riesenspaß gemacht, durch das frische Weiß zu toben, das kann ich mit meinen 15 Jahren immer noch gut!
Ich bekomme ja auch seit Jahren unterstützende Zusatzstoffe und Medikamente für mein Herz, damit ich lange fit bleibe.
Bei dem Thema Senior fällt mir ein, dass letzte Woche all unsere Angestellten auf einer Fortbildung für Katzen- und Hundesenioren von Royal Canin in Mörfelden waren, so sind alle auf dem aktuellsten Stand.
Mein Frauchen, Dr. Rogalla, war auf einer Fortbildung über Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankung speziell für meine Freunde mit den runden Köpfen und kurzen Schnauzen wie z.B. Möpse, Bordeaux Doggen, Englische Doggen und weitere Rassen, insbesondere war Thema, wie diese Rassen sicher in der Narkose gemanagt werden und welche Operationen im Kopfbereich durchgeführt werden.
Natürlich habe ich wieder aufgepasst und habe Neues aus der Praxis zu berichten:
Passend zum Thema stelle ich Ihnen die Zwei Großen von Frau Hahl vor:

die 5 Jährige Bordeaux-Dogge Kimba, die Dr. Rogalla operiert hat und ihren Freund, den jungen Bullmastiff Harley, der einfach mal unsere Praxis beschnuppern wollte.

Es hat ihm super gut gefallen und mein Frauchen hat mit ihm geübt, wie man als Hund ganz ruhig seine Ohren und Zähne zeigt. Mir hat er dann geflüstert, dass er es ganz cool fand und wieder kommen will, insbesondere weil es bei uns so leckere Belohnung gibt für so ein bisschen Kopf hinhalten!

Groß ist auch Ike, der Russische Terrier von Familie Hansch. Der Arme hatte so Schmerzen mit seiner Arthrose in der Hüfte, dass er mit seinen erst 4 Jahren gar nicht mehr mit seinem Bruder spielen wollte. Dr. Rogalla hat die Goldakupunktur durchgeführt. Nach der Kontrolle 4 Wochen später, erzählt Familie Hansch, dass Ike wieder mit seinem Bruder tollt und er jetzt genauso temperamentvoll ist wie sein Bruder!

Hier seht Ihr mich mit Ike, der mir erzählen wollte, wie Klasse er es findet, dass er wieder ohne Schmerzen laufen kann!


Cindy im Hof mit Herrchen, das Laufen geht wieder viel leichter, Cindy ist viel flotter geworden.

Eine Goldakupunktur hat auch die 6-jährige Cindy von Herrn Behl bekommen, bei der Kontrolle einen Monat später zeigt auch sie ein viel besseres Gangbild, Herr Behl ist super zufrieden.


Dieser kleine schwarze Racker auf dem Arm ist Luzie, sie hatte Glück, denn Frau Wurthmann hat sie gefunden und das kleine Kätzchen hat sofort alle Herzen erobert und ist bei ihr zu Hause eingezogen, die anderen Katzen im Haus – alles schon Senioren – haben den Wildfang akzeptiert und Luzie benimmt sich vorbildlich.

Frau Ahner stellte uns wieder ihren Pepe vor, er hatte vor einigen Wochen einen Autounfall. Dabei wurden die Nerven des Vorderlaufes gequetscht und er hatte eine vollständige Radialis-Lähmung (siehe Wissenswertes: Amputation einer Gliedmaße und News Januar 2006).

Pepe belastet wieder voll seinen rechten Vorderlauf

Dr. Rogalla hat ihn sofort täglich mit Elektroakupunktur behandelt und physiotherapeutische Übungen gemacht. Es hat sich gelohnt, zwar ist es nicht zu einer vollständigen Heilung gekommen, doch die Nervenleitung ist soweit wieder hergestellt, dass der Fuß nicht mehr schleift und Pepe damit wieder laufen und klettern kann. So braucht das Bein nicht amputiert zu werden!

Wichtig bei solchen traumatischen Nervenschäden ist immer das schnelle Handeln, nur wenn die Behandlung sofort erfolgt, besteht die Chance auf Regeneration der Nerven.


Ricky, das Frettchen von Frau Uteriene, wacht gerade nach der Zahnsteinentfernung aus der Narkose auf. Eingekuschelt in warmen Handtüchern findet er es sehr gemütlich auf unserer Station.

Lucky, der Labrador- Mix von Frau Ruth, hat leider eine Ohrenentzündung. Dr. Rummel kontrolliert den Behandlungserfolg.

Herr Quambusch war mit seinem neuen Welpen bei Dr. Rogalla. Die kleine Pepper hatte sich erkältet, doch nach der ersten Spritze und dem Hustenpulver war es am nächsten Tag schon viel besser.
Nächste Woche kann sie wieder mit Schiva, dem anderen Hund von Herrn Quambusch, spielen.

Frau Reifschneider freut sich über ihren munteren und wieder felligen Max!

Ganz zum Schluß möchte ich Ihnen noch Max vorstellen. Max hat vor einem Jahr eine sehr schwere Addisonkrise (siehe auch Fall des Monats November 2011) überlebt. Er musste sehr hoch Kortison einnehmen und hatte dadurch als Nebenwirkung ganz schütteres Fell bekommen. Nun ist es wieder nachgewachsen.


Dr. Rogalla hat die Medikation langsam unter regelmäßiger Laborkontrolle umgestellt: die Glukokortikoide konnten langsam auf ein Minimum reduziert werden und die Mineralokortikoide wurden entsprechend erhöht. Nach einem Jahr ist Max wieder ein fröhlicher Hund mit schönem Fell!

Wir suchen für sofort noch eine Auszubildene als Unterstützung  für unser Team, die  Liebe und Freude am Umgang mit Tieren hat.

Bis Weihnachten ist es nicht mehr lang und statt Karten mit der Post bekommen Sie auch dieses Jahr unseren Weihnachtsgruß per Internet.
So können wir auch dieses Jahr wieder spenden für unsere Wildkatzen und Wölfe in Deutschland, es ist schön, dass sich unsere Freunde wieder in unseren Land ausbreiten können.


hessen.nabu.de/artenschutz/saeugetiere/wildkatze/

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen von ganzem Herzen eine Schöne Weihnacht und ein Glückliches Neues Jahr 2013!
Ihr Bobby