Dezember 2021

Wau, nun sind wir schon am Ende des Jahres angelangt, Weihnachten steht vor der Tür, das Jahr ist im Flug vergangen. Ich finde es sehr bedrückend, dass nun wieder große Einschränkungen zu erwarten sind.

Manchmal wundere ich mich sehr über Euch Zweibeiner, lasst Euch doch endlich impfen – oder was glaubt ihr, warum wir in Deutschland tollwutfrei geworden sind?

Die Antwort ist schlicht: einzig allein durch konsequentes Impfen.

England und Schweden waren uns um Jahre voraus – und was war die Folge. Wir Haustiere durften nicht einreisen und mussten 4-6 Wochen in Quarantäne gehen, bevor wir das Land betreten durften – das ist nun glücklicherweise vorbei.

Wieso ?

Nachdem alle Haus – und Nutztiere durchgeimpft waren, wurden durch Impfstoff in Ködern auch die Wildtiere (Marder, Füchse ….) geschützt und irgendwann war die Herdenimmunität auch bei uns endlich so groß, dass keine Tollwutfälle mehr auftraten, so dass Deutschland auch tollwutfrei erklärt werden konnte.

Warum ist das geglückt? Wir Tiere hatten nur eine Chance:

Waren wir durch die Impfung nachweislich geschützt, durften wir bei Verdacht auf eine Tollwutinfektion in Quarantäne und es wurde beobachtet, ob wir wirklich an Tollwut erkranken, wenn nicht, war der Spuk vorbei und wir durften nach Hause.
Tiere, die nicht nachweislich geimpft waren, wurden bei einem Verdacht umgehend getötet, für sie gab es keine Quarantäne, die Gefahr, die von ihnen ausging, war für Euch Menschen zu groß.
So habt Ihr Menschen uns konsequent geimpft, denn Ihr wolltet uns nicht verlieren. Der Erfolg dieser Konsequenz zeigt sich heute, denn jetzt muss nur noch alle 3 Jahre geboostert werden. Doch es bleibt nur so, wenn weiter geimpft wird, die Herdenimmunität darf nicht verloren gehen!
Ist doch einfach Klasse und noch was, dieser kleine Pieks (siehe Impfung Hund und Katze) ist echt harmlos.

Ich muss noch etwas ganz Wichtiges mitteilen:

Erstmalig nach 30 Jahren Praxis werden wir zwischen den Jahren die Praxis schließen müssen. Bitte holen Sie sich jetzt schon ausreichend Medikamente ab.

Bei Notfällen in der Nacht und am Wochenende werden die kleinen Patienten weiterhin von unserem organisierten Notdienstring versorgt.

Sie finden zu Ihrer täglichen Information zwischen den Jahren vom
25. Dezember bis 2. Januar einen Notfallkalender auf unserer Homepage.

Schauen Sie dort bitte immer zuerst nach.

Wir bedanken uns sehr für Ihr Verständnis für diese Ausnahmesituation. Am 3. Januar ist unsere Praxis wieder für Sie da.

So, nun möchte ich Ihnen wieder meinen großen und kleinen Freunden aus der Praxis berichten:

Ganz klein war Manni von Familie Schäfer, der von Milben geplagt wurde, ihm konnte schnell geholfen werden und das quälende Jucken hörte schnell auf.


Klein – und genauso keck – ist auch der Katzenwelpe „Salem “ von Frau Holzapfel, der sich seine Erstimpfung abholte – und damit er nie verloren geht, wurde er auch mit einem Chip gekennzeichnet.

Auch die charmante Käthe von Frau Schweitzer wurde geimpft – hier auf dem Arm von Julia. Ich glaube, Sie würde ihr gern ein Küsschen geben!

Wir Vierbeiner sind sehr bedacht auf unseren Schutz und viele kleine Patienten aus der Praxis wurden diesen Monat geschützt.


So wurden geimpft die kleine Lola von Familie Pastor gegen Myxomatose und RHD – beides tödlich verlaufende Erkrankungen,


der kleine Chihuahua Jackson von Frau Frech in den Händen von Sara, in die er noch ganz leicht hineinpasst,


 

und Wanda, der Neuzugang von Familie Kopp. Er tröstet nun ein wenig über den Verlust von Diego hinweg, der in diesem Jahr altersbedingt mit 13 Jahren seine letzte Reise angetreten hat. Wir haben Diego von klein auf betreut und werden auch gut die Gesundheit von Wanda überwachen.


Sammy, der kraftvolle Rüde von Frau Vormittag, war – wie auf dem Foto zu sehen-, stark erkältet und hat Medikamente gegen seinen starken Husten erhalten und ist nun wieder gesund.

Bei diesem nasskalten Wetter ist sehr darauf zu achten, dass unsere Vierbeiner sich nicht verkühlen, denn sie können genau wie wir sich eine Erkältung zuziehen.


So leidet auch das kleine Kaninchen Bea -hier auf dem Arm von Laura – schon an Schnupfen, doch wie Sammy kam sie so frühzeitig zur Behandlung, dass die Erkältung schnell vorüber war.


Doch nicht alle Tiere haben so relativ leichte Erkrankungen, so wurde bei der Katze Pebbles von Frau Benkada eine schwere eitrige Nierenbeckenentzündung mit Nierenversagen festgestellt, so dass sie in eine Klinik zur Operation und Überwachung überwiesen wurde, wir alle drücken die Daumen, dass alles gut geht und Pebbles bald wieder ganz gesund ist.


Die Katze Erbse von Frau Voegele hatte sich so stark an der Pfote verletzt, dass eine Kralle amputiert werden musste. Sie hat die Operation gut überstanden und konnte bald aus unserer Krankenstation entlassen werden. Hier sehen wir sie entspannt auf unserem Behandlungstisch, nachdem sie einen neuen Verband erhalten hat. Inzwischen läuft sie wieder ganz normal.


Ganz zum Schluss stelle ich Ihnen noch Toni, den Liebling von Jessi vor. Eigentlich wurde er nur routinemäßig untersucht, doch im Herzultraschall stellte sich eine angeborene Herzschwäche heraus. Er ist erst 2 Jahre alt, doch rechtzeitig entdeckt und rechtzeitig mit Herz-Medikamenten unterstützt, hoffen wir alle auf ein hohes Lebensalter.

Hier zeigt sich, wie wichtig Routineuntersuchungen für das Leben unserer vierbeinigen Lieblinge ist.


Dieses Jahr unterstützen wir mit unserer Weihnachtsspende

 


das Projekt „Leben für Geparden e.V. von Matto Barfuss,

welches der Rettung dieser schönen wilden Katzen gewidmet ist (siehe HP Aktuelles aus der Praxis Nov 2017). Dr. Rummel mit ihrer Leidenschaft für Katzen engagiert sich erneut dieses Mal für das Überleben dieser Raubkatzen.

Dr. Rummel im Nidderauer Kino mit Matto Barfuss und seiner Filmcutterin bei der Premiere seines Films über die Gepardin Maleika 2017, Dr. Rummel hatte damals Matto Matto Barfuss gemeinsam mit dem Nidderauer Kino zur Vorführung seines Filmes eingeladen.

 


Wir wünschen Ihnen allen von Herzen eine gesunde und friedliche Weihnacht und ein gutes Neues Jahr 2022

Ihre Dr. Rogalla, Dr. Rummel, das ganze Praxisteam und natürlich auch Samira