Februar 2011

Bobby

Wau, da bin ich wieder, die Zeit fliegt und ich habe für Sie in der Praxis gut aufgepasst.
Als erstes möchte ich Ihnen mitteilen, dass Julia ihre Prüfung zur Tiermedizinischen Fachangestellten mit Gut bestanden hat, und wir alle nicht nur sehr stolz auf sie sind, sondern sie auch als Tierarzthelferin übernommen haben.
Sie wird uns in unserer Praxis weiterhin qualifiziert unterstützen und Sie können sie nun häufiger an der Rezeption erleben, wo Sie Ihnen mit Rat und Tat weiter hilft.
Zu Beginn des Neuen Jahres haben wir alle einen Ausflug nach Frankfurt gemacht. Dr. Rummel hat für uns eine historische Stadtführung organisiert, die mit einem schönen Abendessen abgeschlossen wurde. Sehr gefreut hat uns insbesondere, dass Lina, unsere ehemalige Tierarzthelferin, aus München gekommen ist, um mit uns zu feiern. Das Tiermedizin-Studium gefällt ihr und wir wünschen ihr weiterhin viel Freude.

Der Römer war der Startpunkt Es war ein kalter Tag, Dr. Rogalla fotografiert und fehlt deswegen

Bei uns zuhause haben wir alle aufgeatmet. Unsere kleine Katze Sira, von ihr habe ich ja im letzten Monat berichtet, hat ihre Blasenkrebsoperation gut überstanden und ist wieder ganz die Alte. Ich bin froh, dass ich mit meiner frechen Freundin wieder spielen darf.
Sie bekommt nun unterstützend schulmedizinische und naturheilkundliche Medikamente und wir wünschen uns alle, dass sie noch lange bei uns bleiben kann.

Dr. Rummel wird auch im Neuen Jahr im Radio live zu hören sein und ich hoffe, Sie sind wieder dabei.

Die nächste Tiersprechstunde findet statt am
23. März von 10.00 – 11.00 Uhr im HR4

Der Dioxin Skandal hat uns alle wieder aufgerüttelt und gezeigt, was alles passiert, wenn Tiere nur als ein Glied in der industriellen Massenproduktion von Essen gesehen werden. Manchmal möchte ich ganz laut bellen und sagen: Hallo, Ihr Menschen, alle meine tierischen Genossen haben ein artgerechtes Leben verdient, bevor sie geschlachtet werden. Wer hat bestimmt, dass ein Huhn nicht mehr Platz braucht als ein DIN A 4 Blatt? Zum Eierlegen braucht man Futter, wer viele Eier legen soll, braucht viel Futter, wenn Eier billig sein sollen, muss auch das Futter billig sein und da beginnt das Übel und manchmal auch die Unmoral – das Dioxin im Futter ist nur ein kleiner Stein im Mosaik!
Wußten Sie, dass 60% des Anbaus von Getreide zur Herstellung von Futter für Nutztiere gebraucht wird?
Dass der Regenwald in Südamerika frevlerisch abgerodet wird, um genmanipuliertes Soja anzupflanzen, was dann als Kraftfutter für unsere Nutztiere genommen wird, damit sie schneller wachsen, damit die Menschen noch mehr Fleisch auf dem Teller haben?
Dass über die Abrodung der Regenwälder weniger Wasser in der Atmosphäre gebunden wird und es zu großen Überschwemmungen weltweit kommt?
Die Katastrophen passieren ja nicht am Ort des Geschehens, sondern in anderen Breitengraden unserer Erde! In Südamerika werden die Regenwälder gerodet und in Asien versalzen die wichtigen Mangrovenwälder durch den Anstieg des Meeresspiegels.

Gestern hat mich eine kleine Nachricht in der Zeitung sehr traurig gemacht. Forscher haben über GPS eine Eisbärin aufgezeichnet. Sie ist am Stück 362 Stunden ! geschwommen, hat dabei 22% Ihres Körperfetts verloren, ihr 1-jähriges Junges hat die Strapazen nicht geschafft und ist ertrunken. Diese Zeit hat sie gebraucht, um geeignete Eisfelder zu finden! Auf Grund der Klimaerwärmung müssen diese Tiere immer weitere, strapaziöse Strecken vom Land zu den Treibeisfeldern (Futter) zurücklegen. Denn nur vom Eis aus können Eisbären auf die Jagd nach Futter gehen.

Ich als kleiner Hund denke einfach, dass wir tagtäglich lernen müssen unsere Welt zu erhalten, und dazu können wir alle beitragen.
Jede und jeder von uns kann jeden Tag etwas zum Positiven verändern, indem wir etwas für Menschen, Tiere und die Umwelt tun.
Unsere gesamte Praxis wird aus diesem Grund auch den Film Serengeti ansehen, der diesen Monat im Nidderauer Kino anläuft, der Eintritt gilt als Spende und zusätzlich haben wir uns entschlossen mit einer Spende das Projekt zu unterstützen.

So, nun möchte ich Ihnen aber auch wieder erzählen, was bei uns so in der Praxis passiert ist.
Familie Gletscher hat uns ihren kleinen Terveuren-Welpen zur Untersuchung vorgestellt. „ Danny“ verspricht ein prächtiger Kerl zu werden.

Die kleinen Kaninchen von Frau Graf haben sich über Nacht arg gestritten, es war so heftig, dass einem der Kleinen der Schwanz abgebissen wurde. Dr. Rogalla konnte nur noch die Wunde schließen, die aber gut verheilt ist.

Auch der Kater Heiko von Frau Bergulla wurde uns mit einer Bißverletzung vorgestellt, das war nicht so dramatisch und die antibiotische Behandlung führte zur schnellen Abheilung.

Fau Hanuske machte sich Sorgen wegen ihres kleinen Meerschweinchens, dem zum Glück nicht Schlimmes fehlte.

Lucky freut sich

Jetzt mal eine Nachricht von Patienten, deren Behandlung schon zurückliegt und wir mit Freude sagen können, dass der Einsatz sich gelohnt hat: Der Kleinen Lucky von Frau Brodt mussten wir im Jahr 2007 ein Hinterbein amputieren und als „Schneepflug“ zeigt sie uns diesen Winter, wieviel Spaß sie am Leben auch mit drei Beinen hat!

 

Mit diesem schönen Foto von „ Wasuka“ hat sich Fam. Diehl aus Gießen bedankt. Wasuka wurde aufgrund von Gelenkproblemen von Dr. Rogalla mit der Goldakupunktur behandelt, die Besitzer freuen sich über die erfolgreiche Behandlung. Wasuka hat keine Schmerzen (siehe: Schmerzbehandlung und Artikel über Arthrose) mehr und kann wieder über die Wiesen toben.

So, nun ist es spät – und ich will auch über die Wiesen toben!
Bis zum nächsten Mal

Ciao
Ihr Bobby