Februar 2012

BobbyWau, da bin ich wieder, der erste Monat in diesem Jahr ist ganz schnell vorbei gegangen – leider ohne Schnee! Ich bin nämlich ein Fan von diesem wunderbaren weißen Pulver und liebe es, durch den Schnee zu toben!
Na gut, ich gebe zu, dass es mir gefällt, nicht Autoscheiben kratzen und auch nicht Schnee schieben zu müssen, worüber mein Frauchen manchmal schimpft – aber trotzdem lieben wir Schnee und warten gemeinsam auf dieses herrliche Weiß!
Stattdessen ist es so warm, dass die Wildschweine schon Junge, sogenannte Frischlinge haben, und wir beim Spazierengehen im Wald aufpassen, dass wir nicht so einer Wildschweinmama zu nahe kommen – die Damen können nämlich heftig beißen!
Bei Babys fallen mir allerdings auch sofort die Katzen ein, die nun auch schon bald wieder Junge bekommen werden, wenn sie nicht rechtzeitig kastriert werden!
Mein Frauchen, Dr. Rummel ist langjähriges Mitglied bei der Internationalen tiermedizinischen Katzenorganisation
(http://icatcare.org/) und hat nun die Deutsche Gruppe Katzenmedizin mitgegründet. Diese Organisationen haben nun eine weitere gegründet nämlich den International Fund for Cat Welfare, die sich speziell um Streunerkatzen weltweit kümmert. Auch in Deutschland sind besitzerlose, freilaufende Katzen schon längst ein Thema geworden, auch wenn man sie noch nicht so auf der Strasse sieht wie in den Urlaubsorten, so existiert das Katzenelend nicht nur in Südeuropa, sondern auch bei uns vor der Tür! Die beiden großen Tierschutzorganisationen Tasso e.V.
(www.tasso.net) und der Bund gegen Missbrauch der Tiere machen sich nun mit dem Bündnis „Pro Katze“
(www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Kastration-von-Katzen)für eine Kastrations- und Registrierungspflicht freilaufender Katzen stark. Schätzungsweise zwei Millionen ! besitzerlose Katzen leben in Deutschland!
Nur die Katzenkastration kann dieses Katzenelend eindämmen! In Österreich besteht bereits seit 2005 ein Gebot zur Kastration (siehe Kastration Katze | Kastration Kater), Kennzeichnung und Registrierung freilaufender Katzen. In Deutschland haben bereits über 50 Städte und Gemeinden entsprechende kommunale Satzungen erlassen.
Was können Sie tun?

  • lassen Sie Ihre freilaufende Katze frühzeitig kastrieren!
  • sprechen Sie ihre Gemeinde an
  • unterschreiben Sie die online-Petition
  • diskutieren Sie das Thema in ihrem Verwandten – und Bekanntenkreis

Auch bei uns in der Praxis ist Katzenkastration immer wieder ein wichtiges Thema mit den BesitzerInnen.
Und weil ich gerade beim Thema Tierschutz so richtig in Fahrt gekommen bin, lege ich Ihnen nun noch das online Tierheim Shelta von Tasso ans Herz. (www.shelta.net)
Ein übersichtliches, seriöses Tiervermittlungsportal mit vielen Tieren, die sich auf Sie freuen.
Nutzen Sie VORHER unser Praxisangebot und lassen sich von uns beraten, welches Tier zu Ihnen am besten passen würde!!!

So, und nun will ich natürlich auch wieder einige unserer Kunden vorstellen:

Laura mit dem Welpen „Sina“

„Sina“ die kleine Jackrusselhündin von Frau Schroth wurde zur Impfung vorgestellt. Die Kleine ist putzmunter, gesund, super gelaunt und wird hier von Laura, unserer Auszubildenden im 2.Lehrjahr gehalten. Laura hat übrigens im aktuellen Zwischenzeugnis nur Einser und wir sind alle sehr stolz auf sie!!! Nun wird sie im Februar einen einwöchigen Laborkurs besuchen, um auch in diesem Bereich noch mehr zu lernen.

Frau Agaciak brachte uns eine Viererbande mit! Sind die Degusdamen nicht wunderhübsch? Auch sie wurden komplett von Frau Dr.Rogalla durchuntersucht.

Familie Linhart war sehr froh ihr Meerschweinchen „Moritz“ nach einer gelungenen Tumoroperation wieder abholen zu können. Der Kleine erhielt eine Inhalationsnarkose und dann entfernte Dr. Rogalla einen großen Tumor an der rechten Schulter.

Hier ist noch mein kleiner Kumpel „Chico“ von Familie Spindler, auch er hatte Arthroseschmerz und humpelte immer wieder, mal hinten, mal vorne. Seine Haustierpraxis hat ihm natürlich Schmerzmittel verordnet – und ihm ging es so wie mir – sie sind ihm nicht bekommen.
Da hat Dr. Rogalla ihn mit der Goldakupunktur behandelt und zur Zeit braucht er keine Schmerzmittel mehr. Gleichzeitig hat mein Frauchen aber auch eine Senioruntersuchung durchgeführt. Beim Herzultraschall war mit Chico, 9 Jahre alt, zum Glück noch alles ok, er braucht noch nicht wie ich Medikamente, ist aber auch viel jünger. Ebenso bei der 10 jährigen „Leonie“ von Frau Otto wurde das Herz per Ultraschall untersucht. Sie hat zwar eine Mitralklappeninsuffizienz, braucht aber noch keine Medikamente. Im nächsten Jahr wird sie erneut mit dem Ultraschall kontrolliert.

Was Sie alles tun können, damit wir Alten gesund und vor allem fit bleiben, lesen Sie in unserem Vorsorgeartikel (Vorsorgeuntersuchung beim älteren Hund | Vorsorgeuntersuchungen bei der älteren Katze).
Ich gehe jetzt spazieren..
Ciao
Ihr Bobby