Februar 2013

BobbyWau, da bin ich wieder und freue mich nun schon auf das Frühjahr! Schnee haben wir im Januar ja dann doch noch gehabt, ich habe mit dem weißen Zauber viel Spaß gehabt und mit Frauchen einen Schneemann gebaut.
Julia Kliem, unsere freundliche Fachangestellte an der Rezeption, wird dieses Jahr eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin machen, um Sie alle noch besser zur optimalen Futterauswahl für ihre vierbeinigen Lieblinge beraten zu können. Dieses Wochenende war die erste Fortbildungseinheit der Reihe in Köln, und ich bin schon gespannt, was sie uns alles bei der nächsten Teamsitzung berichten wird.
Um noch besser auf Katzen und ihre speziellen Bedürfnisse in der Praxis eingehen zu können hat Sinah Strunz im Januar eine Fortbildung über Katzenverhalten und Katzenhandling in der Praxis besucht. Von ihr haben wir erfahren, dass wir bereits die Katzensprache sehr gut verstehen und in der Praxis alles richtig umsetzen! Das hat uns alle sehr gefreut! Mein Frauchen, Dr. Rummel ist ja auch Katzenexpertin und beschäftigt sich schon seit vielen Jahren intensiv mit Katzenmedizin und allem, was einen Besuch in der Praxis für eine Katze leichter und angenehmer macht!

Leider geht es auch in Deutschland nicht allen Tieren gut (und auch nicht allen Menschen- zahlreiche Menschen leben am Rande des Existenzminimums) und deswegen wurde 2006 die Tiertafel Deutschland e.V. gegründet. Hier erhalten Bedürftige einmal in der Woche Futterspenden oder andere Hilfe und Rat bei der artgerechten Haltung ihrer Tiere. Wo und wann die Ausgabe stattfindet und wie sie helfen können, erfahren Sie unter:
www.tiertafel.de oder telefonisch: 03385 – 494965

Gefreut hat mich die Meldung, dass die Niederlande bis 2024 alle Pelzfarmen schließen werden! Mit 6 Millionen (!) getöteten Nerzen im Jahr gehören sie zu den größten Produzenten von Nerzfellen in Europa. Hoffentlich schließen sich nun alle anderen Länder diesem Verbot an und beenden die Tierquälerei auf den Pelztierfarmen!!!

Dann wollte ich noch auf eine neue Impfung hinweisen: es ist nun möglich gegen Leishmaniose zu impfen! Eine Erkrankung, die in Südeuropa sehr verbreitet ist und in der Regel tödlich verläuft. Viele von meinen Hundekumpels dürfen mit in den Urlaub fahren und wer in den Süden fährt, sollte diese Schutzimpfung auf jeden Fall erhalten – allerdings braucht es ca. 4 Monate Vorlauf, d.h. schon jetzt sollte mit der Grundimmunisierung begonnen werden, um im Sommer den Schutz zu haben. Sprechen Sie uns an, wir erklären Ihnen gerne alles zur Leishmaniose.
Auch alle anderen Impfungen (siehe Schutzimpfung Hund und Katze) sollten immer aufgefrischt werden, mit einer einzigen Spritze kann ihr Tier gegen viele tödlich verlaufenden Infektionskrankheiten geschützt werden. Nur wenn der größte Teil der Population durch die Impfung geschützt ist, werden Seuchenzüge verhindert, d.h. wir sehen viele der gefürchteten Erkrankungen wie Leptospirose oder auch Tollwut nur noch so selten, da in Deutschland die Mehrheit der Tiere geimpft ist. Füchse schleppen zur Zeit wieder Staupe ein, d.h. ihr Hund sollte unbedingt einen belastbaren Schutz dagegen aufweisen!

Und jetzt will ich natürlich auch aus der Praxis berichten:

Passend zum Impfthema brachte Sinah, ihre Kaninchen– und Havaneserbande zur Allgemeinuntersuchung und Impfung in die Praxis. Unterstützt wurde sie bei dem Großeinsatz durch Lina, die bei uns die Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten machte und nun schon im 3. Jahr Tiermedizin in München studiert. Wir freuen uns immer, wenn Lina uns besucht und sind gespannt, wie es beruflich bei ihr weiter gehen wird.

Zur Impfung kam auch „Macho“, der kleine Labradorrüde von Frau Popic mit ihrem Sohn. Beide freuen sich sehr über den kleinen Familienzuwachs.

Gina kann lachen, alle Zähne wieder tiptop!

„Gina“, die Ragdolldame von der Züchter – Familie Wiebel erhielt eine komplette Zahnsanierung und führte uns hinterher vor, wie wunderbar weiß nun alles ist und wie zufrieden sie mit ihrem perfekt sanierten und gereinigten Mäulchen ist!

Wegen der Zähne kam auch „Susie“, die Chihuahuahündin von Frau Sudau zu uns. Allerdings wegen eines komplett anderen Problems. Wie häufig bei Zwergrassen waren die Milcheckzähne nicht ausgefallen, sondern standen neben den bereits vorhandenen bleibenden Canini und behinderten diese. Diese sogenannten persistierenden Milchzähne müssen immer gezogen werden und das wurde von Frau Dr. Rogalla bei „Susie“ erfolgreich durchgeführt.

Schäferhundmixhündin der Angels Tierhilfe „Azima“ kennen Sie bereits aus der letzten Bobby Story, sie wird von Dr. Rogalla wegen ihrer Schmerzen im Rücken mit Akupunktur behandelt! Sie hat sogar eine eigene homepage,

www.angeles-hundehilfe.de/750.html

wo Sie die Sitzungen und die Reise von Azima zu uns als Film verfolgen können, finde ich sehr spannend!

Probleme mit dem Bewegungsapparat gibt es auch bei „Stella“, der jungen Labradorhündin von Frau Wolff. Sie wurde an der Uni am Ellbogen operiert und hat jetzt immer noch Schmerzen und lahmt.
Hier injezierte Dr. Rogalla direkt in das betroffene Ellbogengelenk Medikamente, damit die Schmerzen endlich aufhören. Stella war so cool, dass die Gelenkinjektion problemlos ohne Narkose ausgeführt werden konnte, na ja, darin ist mein Frauchen auch Expertin.

Und zum Schluss stelle ich ihnen noch „Keks“, die heiß geliebte Kaninchendame der Familie Kurt vor. Sie hat eine Zubildung am Ohrgrund und wird heute im Notdienst nochmals von Dr. Rogalla angeschaut.

Hannah und Laura waren schon ganz aufgeregt und drücken „Keks“ fest die Daumen, dass alles gut abheilt.

So, nun muss ich wieder aufpassen und in die Praxis eilen – wir haben Notdienst und ich bin gerne immer dabei, wenn all meinen tierischen Freunden auch am Wochenende geholfen wird.

Ciao
Ihr Bobby