Januar 2005

BobbyWau, ich hoffe, Sie haben alle so gut wie ich das Neue Jahr begonnen. Ich habe mich einfach in mein Körbchen getrollt und geschlafen und das Jahr am nächsten Morgen mit einem endlos langem Waldspaziergang begonnen. Ich war sehr glücklich und habe meinem Frauchen ganz viele Stöckchen zum Werfen gebracht. Doch auch meine beiden Tierärztinnen sind sehr zufrieden.

Teamfeier
Das Jahr haben wir dann auch gleich mit einer kleinen Teamfeier bei bester Laune begonnen. Mich können Sie nicht sehen, da ich unter dem Tisch liege!Denn wir alle blicken auf ein sehr erfolgreiches und glückliches Jahr zurück,
und wir möchten uns an dieser Stelle bei Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.Erst wenn Sie und Ihr Tier sich bei uns wohlfühlen, sind wir zufrieden.
Wir sind unserer Praxisphilosophie treu geblieben, alle Tiere so zu behandeln als wären es unsere eigenen und das mit größter Kompetenz und bester Praxisausstattung.
So waren nicht nur die Chefinnen im letzen Jahr auf Fortbildungsseminaren, sondern auch alle Angestellten. So wird es im Neuen Jahr auch weitergehen.

Dr. Rogalla mit Juno

Ein neuer Patient in der Praxis! Frau Dr. Rogalla wird stürmisch von dem kleinen Bobtailwelpen „Juno“ von Frau Greiner schon im Wartezimmer begrüßt. Die Kleine spart nicht mit Küssen ins Ohr und verrät dabei, dass sie die Homepage gelesen hat und sich auf den ersten Besuch bei uns schon gefreut hat.
Übrigens – hat sie nicht ein wenig Ähnlichkeit mit mir? Immerhin ist mein Herr Papa auch ein Bobtail!

Alle Helferinnen waren im Urlaub und sind voller Elan zurückgekehrt.
Es gab auch gleich zu Jahresbeginn viel zu tun. Gleich zwei Hündinnen mussten mit einer schweren Gebärmutterentzündung notoperiert werden. Sie sind beide wieder wohlauf.
Doch ich möchte alle Hundebesitzer noch einmal daran erinnern, dass die 4. bis 8. Woche nach der Läufigkeit die kritische Zeit ist, in der sich diese lebensbedrohliche Erkrankung entwickeln kann. Sie sollten sofort bei der kleinsten Unregelmäßigkeit, die Ihnen auffällt, zu uns in die Praxis
kommen, die Entzündung entwickelt sich extrem schnell und kann in wenigen Tagen zu Tode führen – die Hündinnen versterben unoperiert an einer Septikämie (Blutvergiftung).
Sind Ihre kleinen Lieblinge auch gechipt?
Wir konnten zu Neujahr zwei Hunde, die weggelaufen waren, ganz schnell über diese Mikrochipkennung an Ihre Besitzer zurückvermitteln. Einer war gerade erst eine halbe Stunde abhanden gekommen, der andere Kleine irrte allerdings schon 2 Tage allein umher. Das ist wirklich eine gute Sache für uns Tiere. Egal wo wir aufgefunden werden – über die europaweite Registrierung wird unser Zuhause immer wiedergefunden!
Ab Februar gibt es bei uns auch endlich wieder die kompetente, vierteljährlich erscheinende Zeitschrift „Gesunde Tierliebe“ mit vielen Informationen über alle Tierarten im Wartezimmer.

Hundeseniorin
Klar haben wir auch wieder einen Fall des Monats für Sie. Dabei geht es um eine 13 Jahre alte Hündin, die plötzlich ihren Kopf ganz schräg hielt und beim Laufen immer wieder stolperte – sie litt an dem sog. „Geriatrischem Vestibulärsyndrom“ – eine gar nicht so seltene Erkrankung bei alten Tieren. Zum Glück haben wir diese Seniorin wieder gut auf die Beine gestellt. Sie läuft jetzt wieder ganz normal und kann ihren Kopf auch wieder gerade halten.

So, nun ist es spät – ich werde noch meine Abendrunde gehen.
Ciao Ihr Bobby