Januar 2006

Bobby

WAU, ich hoffe, Sie sind alle so gut gelaunt ins neue Jahr gerutscht wie ich – ich wünsche Ihnen und meinen kleinen Freunden auf jeden Fall weiterhin alles Gute auch im Jahr 2006.

Gestern bin ich aber echt gerutscht – und zwar bei strahlender Sonne oben auf dem Feldberg im Schnee – es waren auch noch viele andere Hunde dort und wir hatten Riesenspaß zusammen beim Herumtollen . Das ist Wochenende – während der Woche habe ich natürlich wie immer voll das Praxistreiben im Auge.

 

 

 

 

 

Als erstes will ich Ihnen die kleine „Mücke“ von Fam. Sohn zeigen. Sie hat sich im Wald eine Ohrverletzung zugefügt. Zum Glück konnte mein Frauchen die Verletzung mit Hautkleber wieder gut aneinanderfügen.

 

 

 

 

 

Jeanne, Quicky und Cassy schon wieder auf den Weg nach Hause

Dann hat es bei uns auf der Station wieder gewuselt. Diese drei kleinen Frettchendamen waren zur Kastration bei uns. Nach der Inhalationsnarkose waren sie ganz schnell wach und turnten gleich wieder durch den Käfig.

 

 

 

 

 

 

 

Holly

Letztlich haben wir erst über die Notwendigkeit der Nabelbruchoperation beim kleinen Hundewelpen geschrieben. Jetzt musste die Tibet-Terrierhündin „Holly“ mit ihren acht Jahren auch noch operiert werden. Der kleine Bruch ist im Laufe ihres Lebens größer geworden und durch den Druck ist die Bauchwand auch noch mit gerissen. Doch auch sie hat ihre Nabel- Bauchwandoperation gut überstanden und wartet nun kess mit ihrem Herrchen, dass ihr die Braunüle von Dr. Rummel gezogen wird.

 

 

 

 

 

 

Sara in Blau-Weiß

Vorstellen möchte ich Ihnen aber noch unbedingt die kleine „Sara“, die an einem Brusttumor, der zum Glück gutartig war, operiert wurde. Mein Frauchen kommt ja aus Gelsenkirchen und als Schalkefan war ich natürlich von ihrem Dress hochbegeistert! Trotz meiner Komplimente wollte sie aber nicht mit mir so auf Schalke gehen – schade!

 

 

 

 

 

Willy ist kaum noch auf dem Arm zu halten

Der kleine Willy Braveheart hatte Glück im Unglück. Durch einen Autounfall wurde der Hauptnerv des rechten rechten Vorderlaufs abgerissen, so dass ihm das Beinchen amputiert werden musste. Doch Willy ist so wie sein Name, schon eine Woche nach der Operation ist er zu Hause ganz der Alte, und sein Herrchen ist froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist – ich aber auch, denn nach der Operation habe ich die ganze Nacht aufgepasst, dass er keine Schmerzen hat.
Wenn ich es nicht wüsste, würde ich nicht merken, dass er auf nur drei Beinen flitzt.

 

 

 

 

 

Zum Ende des Jahres haben wir leider unseren 20 – jährigen Senior „Eddy“ (Fall 05/05, News 06/05) verloren. Nach großer Trauer hat die Familie nun die kleine Katze „Jule“ aus dem Tierheim Gelnhausen geholt.
Sie ist lieb und schmusig und hat sich gut eingelebt und schnell alle Herzen erobert – auch unsere. Leider stellte sich bei der Erstuntersuchung heraus, dass sie an einer dramatischen Gingivitis leidet, die nun aber mit Interferon behandelt wird

 

 

Micky schmust mit Frauchen

Beim Maincoon-Mix „Micky“ hingegen, der seine Magen – Darmgrippe dank der Behandlung von Dr. Rummel gut und sehr schnell überstanden hat, wird demnächst noch der Zahnstein entfernt werden müssen.

 

 

 

 

 

 

Eine Woche lang war auf unserer Station
das Kaninchen „Schlappi“ zur Infusionstherapie in Behandlung.
Seine Blase war gefüllt mit Harngrieß und er wurde täglich gespült. Den Kragen mussten wir ihm umlegen, da er seine Braunüle selbst ziehen wollte.
Er fühlte sich aber davon überhaupt nicht beeinträchtigt, fraß tüchtig und war ununterbrochen zu kleinen Streichen aufgelegt. Wir hatten viel Spaß mit diesem drolligen Kerl.

 

 

 

 

„Guten Appetit“

Jetzt aber Ciao bis zum nächsten Mal, Ihr Bobby