Januar 2009

Bobby

Wau, da bin ich wieder und ich möchte Ihnen allen noch mal ein GUTES NEUES JAHR wünschen. Ich bin ganz gemütlich hinein gerutscht und mit dem Jahresanfang schon sehr zufrieden, weil nämlich ganz oft so schöner Sonnenschein war und ich über den Schnee sausen konnte. Abends bin ich allerdings nur ganz kurz raus, um meine Geschäfte zu erledigen, da war es mir trotz Jacke und Mantel doch zu kalt. Meine Freunde, unsere drei Katzen „Sarangha“, „Shahin“ und „Sira“, haben in diesen eiskalten Tagen gar nicht mehr wie sonst immer draußen am Tor empfangen, sondern lieber im Warmen an der Heizung auf mich gewartet.
Inzwischen ist es gar nicht mehr so kalt, aber die Straßen sind vereist und deswegen wird leider immer wieder auch Salz gestreut, dann tun meine Pfötchen sehr weh und ich bin froh, dass sie nach jedem Spaziergang gewaschen und eingefettet werden.

Leider durfte ich diesmal zu unserer Weihnachtsfeier nicht mit. Das gesamte Praxisteam hat nämlich einen Ausflug in den Borgoriwald des Frankfurter Zoos gemacht und da sind Hunde nun mal nicht erlaubt, auch wenn mich das neue Zuhause der Menschenaffen brennend interessiert hätte. Ich habe mir dann allerdings alles genau berichten lassen, es gab eine Menge zu erzählen, da unser Team eine sehr schöne und informative Führung mit einer Zoobiologin gebucht hatte.
(www.zoo-frankfurt.de/deutsch/aktuelles/borgori_bauphase.html)
Da wir ja vor einigen Jahren mit der Praxis umgezogen sind wusste ich ja schon, dass an vieles zu denken ist, aber so Affen packen ja nicht einfach ihre Koffer und kommen mit. Also haben die Tierpfleger mit Ihnen geübt und am großen Tag des Umzugs sind sie dann durch einen Gittertunnel vom alten in das neue Haus gezogen. Die Orang-Utans haben übrigens am Anfang Muskelkater gehabt, weil sie jetzt viel mehr klettern konnten. Das neue Zuhause ist ohne Kacheln und Gitter und viel gemütlicher als die alten Käfige.
Wenn die Außenanlagen fertig sind, wollen wir auf jeden Fall noch mal den Bogoriwald besuchen.

Sinah, Julia und Christina erhielten zu Weihnachten noch ihre bunten Wunschstethoskope (Lina war schon in Urlaub)

Sinah und Julia, unsere zwei Auszubildenden im zweiten Lehrjahr, haben im Februar jeweils eine Woche einen Intensivlehrgang in Bad Nauheim und werden danach schon ihre Zwischenprüfung ablegen. Da müssen wir ihnen ganz fest die Pfötchen drücken, ich bin gespannt auf die Prüfungen und werde Sie auf dem Laufenden halten!
Mein Frauchen, Dr. Rogalla, wird Ende Januar wieder Vorträge bei der Akupunkturfortbildung für Tierärzte halten und ist außerdem dabei an einem Buch zu arbeiten, manchmal muß ich sie ein bisschen anschubsen, um sie vom Schreibtisch loszueisen!
Und natürlich passiert auch in der Praxis weiterhin viel.
Ganz lustig finde ich immer, wenn wir Frettchen in der Praxis haben, die Kerle sind einfach zu süß und das finden wir alle!

„Primo“, der Frettchenrüde der Familie Hillger, hatte gleich einen ganzen Fanclub. Er wurde kastriert, allerdings war bei ihm die OP etwas aufwendiger, da „Primo“ ein Kryptorchide war, d.h., ein Hoden befand sich noch im Bauchraum und musste dort gefunden und entfernt werden.

Billie kommt schon seit vielen Jahren und diesmal wollten die Kinder mal sehen, wie Akupunktur funktioniert.

Herr Rücker brachte gleich eine ganze Bande mit: „Chico“ der Rüde und „Sheila“ das Weibchen wurden ebenfalls kastriert, bei „Yviel“ wurde eine Warze entfernt, alle haben den Eingriff gut überstanden. Zur Akupunktur kommen auch jeden Monat viele Patienten.

Heute möchte ich Ihnen meinen Freund „Dux“, den Briard-Mixrüden der Familie Fröhlich, vorstellen und auch
„Billie“, den Chow-Chow-Mix von Herrn Zelser, beide haben chronische Probleme im Bewegungsapparat und fühlen sich mit der Akupunktur deutlich besser.


Dux hatte diesmal eine Pfotenverletzung vom Eis und Salz und die schönsten Spitzensöckchen an, die ich je gesehen habe.

Mit dem Bewegungsapparat hat auch der schöne Sealkirk Rex Kater „Banty“ der Familie Renkel Schwierigkeiten, dies ist zwar selten bei Katzen aber kommt eben auch vor!

Zur Impfung kam diesmal auch die komplette Havanesertruppe „Chanel“, „Diego“ und „Zeus“ von unserer Auszubildenden Sinah.

Und auch „Molli“ die süße BritishKurzhaar-Highlander-Mix Katzendame von Frau Fuchs wurde zur Grundimmunisierung vorgestellt.

„Dusty“ der Westhighlandterrier der Familie Koch hat inzwischen leider eine chronische Niereninsuffizienz entwickelt und wird deswegen regelmäßig behandelt, er kennt mich von klein auf, das Kerlchen ist nämlich schon 14 Jahre bei uns Patient !

Zur Goldimplantation kommen weiterhin jeden Monat viele Hunde von weither und wir sind immer froh, wenn wir ihnen helfen können und freuen uns über die vielen e-mails, Anrufe, Briefe und Faxe, die wir als Rückmeldungen erhalten. So hat das Frauchen von „Amos“ aus Österreich jetzt ins Gästebuch geschrieben, dass es ihm wieder gut geht und er wieder spielen kann wie es sich für einen jungen Hund gehört und die ganze Familie überglücklich ist.

Amos macht Urlaub

 

Herr Wetter ist schon lange mit seiner Münsterländerhündin „Ashley“ bei uns Kunde und hatte nun einen alten Münsterländerrüden von der Tierhilfe dazugenommen. Bei „Basko“ gab es dann allerdings die unschöne Überraschung eines Milztumors und dann davon erzählt Ihnen der aktuelle Fall des Monats!
Ganz liebe Grüße von mir, ich freue mich schon auf das Frühjahr !

CIAO Ihr BOBBY