Januar 2015

shahinMiau, da bin ich wieder und wünsche Ihnen Allen:

Ein Wunderbares, Gutes, Glückliches und Gesundes Neues Jahr!

Die Festtage habe ich ganz wunderbar und gemütlich verbracht und bin froh, dass ich ein schönes und sicheres Zuhause habe.
Leider haben das viele Menschen nicht – sie sind durch tragische Umstände ihres sicheren Heims beraubt worden und dankbar um ihr Leben. Auch Nidderau hat einige Flüchtlinge aufgenommen. Ein Kunde von uns, der die Flüchtlinge ehrenamtlich in Deutsch unterrichtet, hat uns davon berichtet und erwähnt, dass es vielen Flüchtlingen an warmer Kleidung fehlt. Mit seinen Schüler/Innen hat er eine kleine Wunschzettelliste für Weihnachten aufgestellt.

 

 

akt_news201501_01So haben wir alle unsere Kleiderschränke durchforstet und mit Freude eine Menge Weihnachtspäckchen gepackt und hoffen, damit ein wenig Freude weitergegeben zu haben.

Auch im Tierschutz gibt es weiterhin unendlich viel zu tun und ich möchte immer wieder alle dazu ermuntern und auffordern, sich dafür einzusetzen, dass das Tierwohl bei allen Ihren Entscheidungen miteinfließt!

Wir – als Konsumenten – haben eine große Macht, die wir täglich einsetzen können.
Überprüfen Sie die Herkunft des Pelzes an der Winterkleidung. Die Beschriftung stimmt oft nicht. In China werden immer noch tausende von Marderhunden quälerisch gezüchtet und für die Pelzindustrie mit Eisenstangen totgeprügelt und oftmals noch lebendig gehäutet. Echter Pelz ist oft billiger als Kunstfell! Im Internet finden Sie vom Tierschutz eine fünf Seiten lange Liste mit Fantasietiernamen für Pelze (gaywolf, loup d‘ Asie ..) hinter denen dann ein Hund steckt. Fragen Sie sich ernsthaft, ob der Fellrand an der Kapuze, der zudem nichtmals wärmt, diese nicht beschreibliche Tierqual lohnt. Wir setzen bewußt keine Bilder in diesen Artikel, sie sind zu erschütternd und sprengen jede Fantasie von Grausamkeit.

Erkundigen Sie sich nach der Herkunft des Fleisches und überlegen Sie, ob Sie weiterhin eine nicht artgerechte Tierhaltung unterstützen wollen! Überlegen Sie, ob und wie oft Sie Fleisch essen wollen! Fragen Sie, wie die Tiere vor der Schlachtung gelebt haben.

Schauen Sie beim Eierkauf nach, wie die Hennen gehalten werden!

Es stimmt, das ist oft anstrengend und manchmal möchte man es gar nicht so genau wissen, aber wir ALLE, die diesen Newsletter lesen, sind tierlieb und auch die sogenannten Nutztiere haben ein Recht auf unser Mitgefühl und ein qualfreies Leben.

So, das mußte ich gleich zum Jahresanfang loswerden und bin mir sicher, dass viele von Ihnen sich ähnliche Gedanken machen wie ich. Und ich bin sehr froh, dass Dr. Rogalla bei der Gründung der Initiative: Tierärztliche Forum für verantwortbare Landwirtschaft mit dabei war und ist. Hier beziehen wir als VertreterInnen unseres Berufsstandes zu unserer agrarindustriellen Situation im Sinne des Tierschutzes und der Lebensmittelqualität öffentlich Stellung – eine nicht leichte Position, doch jede Änderung erfolgt in kleinen Schritten!

Im Rückblick können wir sagen, dass 2014 ein schönes und aufregendes Jahr für uns in der Praxis war.

Wir haben unsere komplette Hard-und Software ausgetauscht und modernisiert und sind nach kleinen Einarbeitungsmühen inzwischen alle begeistert, noch effektiver für Sie alle arbeiten zu können.

Wir haben mit dem ganzen Team unter professioneller Unterstützung eine Qualitätsoffensive durchlaufen, um die täglichen Herausforderungen noch besser zu meistern. Ein Ergebnis dieser Arbeit sind z.B. genau erarbeitete Gesundheitscheckprofile für die verschiedenen Altersklassen bei Hund und Katze.

Darunter fällt auch die sportmedizinische Untersuchung ihres Hundes. Inzwischen gibt es so vielfältige Beschäftigungsarten für Ihren vierbeinigen Freund, dass es gut ist zu wissen, ob er für diese Sportarten auch die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt.

Vereinbaren Sie einen Vorsorgetermin für Ihren Liebling bei uns, wir besprechen gerne mit Ihnen alle erforderlichen Untersuchungen.

An dieser Stelle möchte ich ganz insbesondere ein großes Lob an unser Team aussprechen! Alle arbeiten begeistert und engagiert an der Umsetzung unserer gemeinsamen Ziele mit und bringen viele gute Ideen mit ein – und dies alles zusätzlich zu einem vollen, oft anstrengenden, aber immer befriedigenden Arbeitsalltag!

Möglich ist dies alles aber nur durch SIE! Durch Ihr Vertrauen, das Sie uns schenken, können wir unser Bestes für Ihre kleinen felligen Freunde geben. Das ist die größte Motivation für uns alle!

Wir haben uns auch sehr, sehr über die vielen Weihnachts-, Neujahrskarten, Mails und Geschenke gefreut! Dafür möchten wir alle uns ganz herzlich bedanken und wir freuen uns auf ein erfolgreiches 2015 mit Ihnen.

Und nun will ich natürlich –wie immer- auch einige unserer Patienten vorstellen:

 

akt_news201501_02Sehr hübsch fand ich die kleine British Kurzhaarfamilie von Frau Bracksiek. Sie stellte uns Mama und Sohn zur Allgemeinuntersuchung vor. „Gipsy“ heißt die Katzendame und „Gismo“ wird demnächst kastriert werden. Sind sie nicht niedlich – die zwei?

 

 

 

Buddy abends nach der Op

Buddy abends nach der Op

Niedlich ist auch „Buddy“, der Malteser-Havaneser-Mixwelpe von Familie Günther. Das Kerlchen kam als Notfall, er hatte einen Nabelbruch und eine Darmschlinge war in den Bruchsack vorgefallen. Er hatte große Schmerzen und es ging ihm wegen des abgeklemmten Darms schon sehr schlecht. Da konnte nicht gewartet werden und Dr. Rogalla hat ihn sofort operiert. Gleich am Abend ging es ihm wieder besser. Inzwischen sind die Fäden gezogen und der kleine Kerl ist wieder quirlig.

 

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Sara kümmert sich liebevoll um unseren Patienten Kasper

Aufregend war auch der Fall von „Kasper“, dem MaineCoonKater von Frau Bartel. Er fraß sehr, sehr schlecht und war bereits stark abgemagert. Die Ursache wurde schnell gefunden: in der Röntgenaufnahme stellte Dr. Rummel einen Fremdkörper im Darm fest. Da konnte nur eine Operation helfen und auch er wurde von Dr. Rogalla gleich operiert.
Kasper hatte einen Stöpsel (s. Bild) verschluckt, der im Darm feststeckte! Da ein Teil des Darms entfernt werden mußte, blieb Kasper zunächst einige Tage bei uns auf der Krankenstation.
Er erholte sich schnell und seitdem wir ihn von dem großen Hartgummiteil, was im Darm sicher schon etwas länger festsaß, befreit haben, geht es ihm sehr gut und er hat auch schon wieder ordentlich zugenommen.
Frau Bartel ist glücklich, dass Kasper alles so gut überstanden hat und noch rechtzeitig operiert wurde.

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Lena ist aus der Narkose erwacht und wartet mit Laura auf Frauchen

Jeden Monat kommen viele Hunde aus ganz Deutschland zu Dr. Rogalla, um Ihren Rat bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie z.B. Arthrosen, einzuholen. Bei einigen führt sie dann eine Goldimplantation durch, um die Schmerzen zu mindern. Bei Lena, der noch jungen Hündin von Frau Jost wurde im HD – Röntgen eine einseitige Hüftgelenkdysplasie diagnostiziert. Da der erste Schäferhund von Frau Jost auch schon eine Goldakupunktur von Dr. Rogalla erhalten hatte und damit bis ins hohe Alter ohne Schmerzen lief, wurde Lena auch gleich vergoldet.

Denn je früher der Eingriff durchgeführt wird, um so günstiger ist die Prognose für den Hund.

So- und nun freue ich mich auf das kommende Jahr und werde Sie weiterhin über alles auf dem Laufenden halten!

Ciao
Ihr Shahin