Januar 2021

Wow, ich möchte Sie alle sehr herzlich zum Neuen Jahr begrüßen und wir alle wünschen Ihnen viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit.

Mit diesen Wünschen haben wir den Newsletter im Januar letzten Jahres begonnen, nicht ahnend, welch gravierenden Veränderungen wir uns in diesem Jahr stellen mussten.

Man hatte zwar schon von einer heftigen Grippe in China gehört, doch waren wir im Januar 2020 noch weit von der Vorstellung entfernt, dass es eine Pandemie werden könnte, die das Leben weltweit durchrütteln wird– inzwischen haben alle von uns ihre eigenen Erfahrungen mit Corona gemacht. Covid 19 ist weltweit das bekannteste Virus und lockdown und shutdown beeinflussen uns täglich, Abstand und Masken tragen wir alle inzwischen ganz selbstverständlich – und das ist gut so. Nur so können wir hoffen, dass wir zusammen mit der gestarteten Impfaktion Corona kontrollieren werden – aber noch bleibt es für viele eine tödliche Gefahr.

Da unsere Tiere mit und ohne Corona krank werden, haben wir das ganze Jahr über die Praxis offengehalten und sind sehr dankbar, dass wir alle ohne Schäden durch das Jahr gekommen sind.

Hier gilt unser Dank insbesondere unseren Mitarbeiterinnen, die trotz der verstärkten Kontaktgefahr täglich voller Engagement uns unterstützt haben, ohne ihr Durchhalten und ihre Geduld hätten wir unsere medizinischen Leistungen nicht erbringen können.

Wir danken auch Ihnen, dass Sie uns auch in diesem schwierigen Jahr wieder Ihr Vertrauen geschenkt haben und wir uns um das Wohl Ihrer großen und ganz kleinen Vierbeiner- also Meerschweinchen, Kaninchen, Maus, Katze und Hunde kümmern konnten. Ihre Zufriedenheit ist unser größtes Lob.

Ihr diszipliniertes Verhalten und Verständnis hilft uns weiter zu arbeiten, noch lange werden uns die Corona – einschränkungen in der Praxis begleiten.

Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass wir leider Medikamente nicht zurücknehmen können und dürfen. Immer wieder wird diese Anfrage an uns herangetragen, da ein Tier verstorben ist oder aus anderen Gründen ein Medikament nicht mehr gegeben werden kann.

Die Rücknahme von Medikamenten ist vom Gesetzgeber strikt verboten und wird mit Strafen bis 25000.- Euro belegt. Der Betrieb einer tierärztlichen Hausapotheke ist durch das Arzneimittelgesetz und die Verordnung über tierärztliche Hausapotheken streng geregelt. Vorschriften zur Einrichtung der Räumlichkeiten über Lagerung, Prüfung und Entsorgung müssen eingehalten werden.


Da Lagerung und Transport durch die Abgabe in Ihre Hände nicht mehr kontrolliert sind ist ein erneuter Verkauf verboten. Dieses Gesetz dient zur Sicherheit Ihrer Lieblinge, denn Sie möchten ein wirksames, korrekt gelagertes Medikament für Ihr Tier erhalten. Wir unterliegen denselben Bestimmungen wie auch humanmedizinische Apotheken.

Dr. Rummel hat dieses Jahr mit der DVG – Gruppe Katzenmedizin als Vorstandsmitglied die sehr erfolgreiche, gut besuchte deutsche online Katzentagung veranstaltet und auch das Jahr 2021 wird wieder hochkarätige Veranstaltungen zum Thema Katzenmedizin bieten.

Die Weiterbildungsveranstaltungen für TierärztInnen von Dr. Rogalla sind aber ausgefallen, da hier das Lernen sehr auf Präsensveranstaltungen angewiesen ist.

Zum Glück gibt es die Möglichkeit der Fortbildung in Webinaren. So haben all unsere Angestellten trotz lockdown sich fortbilden können.

Insgesamt blicken wir zurück auf ein sehr erfolgreiches Jahr und richten unseren Blick weiterhin optimistisch nach vorne.

In diesem Jahr gilt unsere Weihnachtsspende dem Hanauer Tierrefugium. Wir haben uns bewusst für eine kleine örtliche Organisation entschieden, denn gerade diese kleinen ehrenamtlichen Organisationen haben es mit Corona besonders schwer, da unterstützende Veranstaltungen ja nicht durchgeführt werden können und sie dringend Hilfe brauchen.
homepage.tierrefugium.de


 

Auch im letzten Monat des Jahres hatten wir viele Patienten:

Hier munter auf dem Arm von Sara

So war die 16- jährige Kätzin Fame von Familie Kliem zur Tumoroperation bei uns. Zum Glück war der Befund gutartig. Der grüne Body – zum Schutz gegen das Belecken der Operationswunden – steht ihr ausgezeichnet. 


Die kleine Luna von Frau Flad ist nach der Kastration auch schon wieder ganz fidel und auch sehr schick im weißen Anzug.
Luna hat noch einen Freund: Shadow. Das ganz besondere an diesen zwei jungen Katzen ist, dass sie mit Frauchen spazieren gehen, Luna ist noch nicht so mutig und schaut sich die Welt aus dem Katzenrucksack an, während Shadow vergnügt an der Leine die Gegend durchstreift und auch Bäume erklimmt.

Dr. Rummel rät zu diesem Freizeitsport bei Hauskatzen ohne Freigang. Wenn unsere Stubentiger von klein auf daran gewöhnt werden, lieben sie genau wie Hunde diese Spaziergänge und haben so viel Abwechselung und Spass!

Natürlich sind die Kleinen komplett geimpft worden – auch gegen Leukose als Spaziergänger .


 

Geimpft wurden auch die zwei Siam-Perser-Mix kätzchen Snow und Marty von Frau Meyer, recht aktiv auf dem Arm von Claire.


Der kleine Kater Sky (ein süßer Siam- Britisch- Kurzhaar- Mix) von Frau Heinrich hatte leider eine Ohrenentzündung aufgrund von Milben. Die kleinen Quälgeister verschwanden aber schnell mit entsprechender Behandlung.


Die kleine 5 Monate alte Peaches von Frau Stübbe auf dem Arm von Laura hat gerade einen Zahneingriff in Narkose überstanden. Ihr mussten alle 4 Milcheckzähne gezogen werden, da die neuen Zähne schon nachgeschoben hatten und die Milchzähne nicht ausgefallen waren (siehe auch: Fall des Monats 2/03, persistierende Milchzähne). Wenn die fälschlicherweise verbliebenen Milchzähne nicht rechtzeitig gezogen werden, kommt es häufig zu schmerzenden Zahnfehlstellungen (mandibula angusta), welche dann kieferorthopädisch behandelt werden müssen. Deswegen bestellen wir die Welpen immer zu regelmäßigen Kontrollen engmaschig ein.


Die kleine Coco hatte von Frau Willeführ hatte sich eine Blasenentzündung zugezogen. Wenn diese ausgeheilt ist, wird auch sie geimpft werden müssen.

 

Das kleine Kaninchen Corny von Familie Goy auf dem Arm von Julia hatte einen eitrigen Abszess hinter dem Auge (retrobulbärer Abszess). Dafür verantwortlich sind in der Regel kranke Zähne. Dr. Rogalla hat Corny operiert und wir hoffen sehr, dass nun der eitrige Prozess zum Stillstand kommt und das Auge von Corny erhalten bleibt.

 


Sehr gefreut haben wir uns auch über die vielen Weihnachtsgrüsse und Geschenke. Schön ist es immer wieder, wenn wir auch nach längerer Zeit mitgeteilt bekommen, dass es unseren Patienten nach unseren Behandlungen und Operationen wieder gut geht, wie z.B. Bruno von Familie Mitzlaff, der nach der Goldakupunktur nicht mehr lahmt.

So – ich verabschiede mich nun mit den besten Wünschen für das Neue Jahr 2020 – bis zum nächsten Mal
Ihre Samira