Juli 2019

Wow – mir ist heiß – zu heiß während des Tages – erst habe ich mich im Schatten unter dem Busch im Garten gelümmelt – doch selbst da hat es mit gereicht – ich liege langgestreckt im Haus, will nur dösen und Frauchen macht mein Futter patschnass, damit ich nur genug trinke – gut, dass es Euch Menschen gibt, denn freiwillig trinken wir Tiere einfach zu wenig : 30 – 60m ml / pro kg Körpergewicht müssen es sein. Zum Glück ist es bei uns zuhause und auch in der Praxis kühl!

Sommer in Deutschland bis 40° Hitze, Waldbrände wie wir sie nur aus dem Süden kennen .. und dann gibt es doch allen Ernstes noch Menschen, die den Klimawandel für nicht relevant halten.


Die Hitze ist nur ein schwaches Symptom dafür, die Zerstörung ist viel weiter fortgeschritten als wir sehen.

Es geht nicht mehr darum, das Klima zu schützen, wir müssen weiter denken, inzwischen geht es darum, die Natur zu erhalten.

Bis jetzt missbrauchen und zerstören wir sie – die politischen Entscheidungen richten sich immer nur nach finanziellen Interessen – eine Julia Klöckner muss begreifen, dass jede Art von Pestiziden unsere Landwirtschaft zerstört und nicht erhält, Massentierhaltung global unsere Natur vernichtet – von der Tierqual ganz abgesehen – der Staat ist gefordert nur noch naturverträgliche Vorhaben zu fördern, das wäre eine Aufgabe von unserem Wirtschaft minister Altmaier – jeder Baum und jede Grünfläche muss bei Neubebauung ersetzt werden – wir können nicht bis ins Unendliche den Lebensraum unserer Tiere zerstören – denn

Wir brauchen unsere Tiere zum Überleben.

Schon jetzt haben wir ein bedrohliches Artensterben – und dabei meine ich nicht Tiger oder Elefanten – unsere Tiere und Pflanzen sterben sichtbar täglich zwischen Acker und Straßenrand –

  • 75 %der weltweiten Nahrungsproduktion hängt von Bestäubern ab – doch die Insekten verschwinden in bedrohlicher Schnelligkeit – nicht nur die Bienen hungern – z. B. gibt es keine Insekten, so sterben auch die Vögel..
  • Versiegelung der Böden – auch der Vorgärten mit Steinen, wie es im Moment in Mode geraten ist – muss genau wie ekzessive Monokultur politisch verboten werden
  • 75% der weltweiten Trinkwasservorräte gehen für den Anbau der landwirtschaftlichen Produkte verloren
  • Es ist absurd, Futter und Fleisch in Südamerika durch Abholzen des Regenwaldes zu produzieren , um unseren enormen Konsum zu decken
  • ……..

Es gibt unzählige Beispiele, die Vernichtung unserer Natur schreitet alltäglich voran, wir – und zwar jeder Einzelne ist inzwischen zum Handeln gefragt, da politisch immer noch argumentiert wird , dass die Erde schon immer viele Auf und Abs erlebt hat und schon immer Arten ausgestorben sind – richtig , doch das hat immer Jahrhunderte gedauert .

Jetzt aber vollzieht sich die von uns eingeleitete Naturzerstörung in nur wenigen Jahrzehnten, und genau diese Schnelligkeit ist das Bedrohliche.

Wir alle müssen umdenken – um die Natur zu erhalten hilft jede kleine Handlung – statt Steine im Vorgarten Blühpflanzen, Verweigerung, Plastikverpackungen mit nach Hause zu nehmen- weniger Konsum , z.B. statt täglich Fleisch, nur 1x die Woche – ist auch viel gesünder ….

Das sind so meine Gedanken beim Dösen in der Sonne, aber natürlich will ich Ihnen auch wieder von uns aus der Praxis erzählen.

Dr. Rummel ist auf der Internationalen Katzentagung, die dieses Jahr in Kroatien stattfindet, sie wird wieder viel Neues mitbringen, so dass wir unseren Samtpfoten medizinisch noch besser betreuen können (siehe auch: zertifizierte Katzenpraxis).

Wir sind schon alle gespannt auf die neuen Erkenntnisse in der Katzenmedizin.


Kasimir, der Norwegische Waldkater von Frau Biedebach musste mit seinen 3 Jahren sich einer ausführlichen Zahnbehandlung unterziehen – unsere Katzen haben leider sehr häufig schon im jungen Alter schmerzhafte Zahnprobleme (siehe auch: Dentalröntgen).


Waldi, die Katze von Frau Mayer, war zur Kontrolle, weil sie an Hyperthyreose leidet, zum Glück stimmten die Kontrollblutwerte.

Ganz viel Freude hatten wir mit den neugierigen Welpen (siehe auch: Das erste halbe Jahr eine Katzenwelpen) von Familie Wienold.
Die Mama der kleinen Wusel wurde bei uns nun auch kastriert.
Die Welpen wurden entwurmt.
<– hier auf dem Arm von Sara


Der kleine Golden Doodle – Welpe von Frau Geis – nicht minder hübsch – kam zum Impfen –und das hat er mit Bravour gemacht.


Das Kaninchen Krümel von Fam. Diebel hat sich von der Blasensteinoperation gut erholt, das Röntgenbild mit dem Steinhabe ich Ihnen ja schon im letzten Monat gezeigt.


Frau Jung kam zum Tag des Hundes und hat die Aktion (siehe Vorsorgeuntersuchung d. älteren Hunde) für die Laboruntersuchungen gleich genutzt. Ihre Bande ist ok, alle vier Hunde hatten gute Blutwerte.


Diesen Monat hatten wir wieder eine Schulpraktikantin bei uns, Lea hat es in den 2 Woche gut gefallen, hier posiert sie mit dem Pudel Lucy von Frau Wagner, die Kleine hatte eine Magenverstimmung und wir haben ihr mit Spritzen ganz schnell gegen das Erbrechen und die Magenschmerzen helfen können.

So nun wünsche ich Ihnen einen frischen Juli- bis zum nächsten Mal
Ciao
Ihre Samira