Juli 2020

Wow, die Zeit rast – Corona hat uns verängstigt – ausgebremst, den Alltag verändert, Abstände vergrößert, Verständnis und Zusammenhalt gefördert, nun gehen wir langsam den Weg in die Normalität zurück, doch Corona bedroht uns weiterhin so lange, bis ein Impfstoff das Fortschreiten des Virus verhindern kann.

Wir haben Glück gehabt, dank großer Vorsorge und Vorsicht haben wir nicht so viele Tote und Kranke zu vermelden wie Italien und Spanien – aber wir haben auch von den negativen Erfahrungen in diesen Ländern profitiert – und dort, wo politische Verantwortung nicht rechtzeitig übernommen wurde wie in Amerika sind trotz Fortschritt und Reichtum des Landes Tausende von Toten zu verzeichnen. Auch wenn die Nachrichten spärlicher werden wie zu Beginn der Pandemie, dürfen wir nicht vergessen, dass sie weiterhin wütet, Tausende von Opfern fordert, jetzt nicht mehr bei uns, aber in Ländern, die unserem Wohlstand und medizinischer Versorgung nachstehen. Bei uns hat niemand hungern müssen, das ist leider in vielen anderen Ländern Alltag!

Auch wenn jetzt bei uns die Bestimmungen lockerer werden, dürfen wir nicht aufhören, vorsichtig zu sein. Wir haben es bis jetzt gut in der Praxis geschafft, für all unsere Patienten durchgängig da zu sein und wir bedanken uns vor allem sehr bei unseren Mitarbeiterinnen, die trotz großer Gefährdung tagtäglich mit uns in der Praxis stehen.

Wir bedanken uns auch bei Ihnen, die größtes Verständnis zeigen, dass wir unsere Alltagsabläufe zu aller Sicherheit verändern müssen.

Wir müssen Abstand halten und zu Ihrer und unserer Sicherheit nahe Kontakte vermeiden. Deswegen nehmen wir manchmal Ihre kleinen Lieblinge ohne Sie mit in die Behandlung – Sie kennen uns und vertrauen uns – Ihre kleinen Vierbeiner werden stets mit größter Sorgfalt und Liebe behandelt – so wie sie es gewohnt sind. Ihre Tiere kennen uns – und auch sie vertrauen uns und benehmen sich vorbildlich – sie machen uns große Freude.

Kommen Sie in dieser Zeit das erste Mal zu uns, so bleiben Sie natürlich bei der Behandlung bei Ihrem Tier dabei – doch mit Abstand – und wir besprechen alles mit Ihnen gemeinsam.

Wir bedanken uns auch sehr für Ihr Verständnis, da es durch dieses Prozedere manchmal zu Zeitverzögerungen kommt und Sie Geduld zeigen.

Wir alle sind froh, dass wir alle gesund geblieben sind und hoffen sehr, dass wir es weiterhin bleiben – nur so können wir Ihre kleinen Lieblinge optimal versorgen und müssen die Praxis nicht schließen – und dafür brauchen wir tagtäglich auch Ihre verständnisvolle Unterstützung.

So – und nun melde ich mich mal als stolzer Hund Samira wieder zu Wort. Wussten Sie, dass wir Hunde mithelfen können, Corona zu bekämpfen?

Mit unseren Supernasen – wir können immerhin schon Malaria, Parkinson, Diabetes, Krampfanfälle, Tumore riechen – könnten wir nämlich auch Covid 19 riechen. Das deutsche Assistenzhundezentrum hat eine Projektgruppe gegründet, die Hunde auf den Geruch von Covid 19 trainieren soll. Man erhofft sich, dass diese Hunde an Flughäfen, Kliniken etc…..Superspreader superschnell identifizieren, die selbst noch gar keine Symptome zeigen – so wie wir Drogen ganz schnell erschnüffeln. Dann können diese infizierten Leute nämlich schon einem PCR-Test unterzogen werden, bevor sie massiv das Virus verbreiten.

Nun möchte ich Ihnen wieder Neues aus der Praxis erzählen:

Auch diesen Monat waren wieder viele Hunde in der orthopädischen Spezialsprechstunde bei Dr. Rogalla, weil sie an großen Schmerzen leiden aufgrund von arthrotisch veränderten Gelenken. Die meisten Hunde haben sind chronische Schmerzpatienten und vorbehandelt und suchen eine weitere Beratung und Hilfe.Dr. Rogalla ist auf Schmerztherapie spezialisiert und kann vielen Patienten mit einer gezielten, auf sie abgestimmten Schmerztherapie helfen.

So wie die 11-jährige Bordercollie Hündin Lulu, die an einer schweren Hüftarthrose leidet und bei der die Tabletten nicht mehr ausreichten zur Schmerzunterdrückung. Mit einer Gelenkinjektion und neuen Medikamenten geht es ihr deutlich besser. Bei der Blutuntersuchung wurde noch eine Pankreatitis diagnostiziert, die auch behandelt wird.
Familie Dörr ist sehr zufrieden, da es Lulu deutlich besser geht, auch der Appetit hat wieder zugenommen und das Laufen klappt viel besser.


Der kleine Lopuz von Frau Woitawiscz erhält wegen seiner rezidivierenden Bandscheibenprobleme Akupunktur und Magnetfeldtherapie und braucht keine Schmerzmittel mehr.


Auch dem kleinen Bonny von Frau Geretschläger geht es mit der Akupunktur viel besser.


Mailo, der sehr schöne und sehr agile Schäferhund der Familie Rubner mit seiner Arthrose in beiden Ellbogengelenken und beiden Hüftgelenken aufgrund von HD und ED wurde mit einer Goldakupunktur versorgt. Er ist verrückt nach Ballspielen und arbeitet sehr gerne. Wir wünschen ihm eine lange agile Zeit ohne Schmerzen.


Auch etliche Operationen wurden wieder durchgeführt. Hier einige Patienten – groß und klein – als Beispiel.

Der Dogge Thor von Herrn Bechtholt mußte ein Teil der Rute amputiert werden aufgrund einer langen chronischen Entzündung.


Die schöne Siamkatze Nala von Frau Marx hatte einen kleinen Tumor am Oberarm, der entfernt werden musste. Deswegen hat sie auch so ein schickes Hemd an – sie soll nicht an der Naht lecken.


Mausi, die kleine Katze von Frau Bielawski – hier auch auf dem Arm von Sara – wurde kastriert und hat es gut überstanden.


Auch Lola – das kleine Frettchen, musste dringend kastriert werden. Frettchen müssen zwingend kastriert werden, da sie sonst aufgrund von Dauerranze an Anämie sterben können. Lola kam vom Tierschutz. Sie musste dem Vorbesitzer enteignet werden, da er die lebensnotwendige Operation nicht durchgeführt hatte. Lola war komplett haarlos und es ging ihr nicht gut. Es war nicht sicher, ob sie es schaffen würde. Nun wurde sie von der neuen Besitzerin Frau Finkbeiner vier Wochen nach der Operation freudig gezeigt, Nola geht es endlich wieder gut, ist wieder ein gesundes und fröhliches Frettchen und stolz auf ihr neu gewachsenes Haarkleid.


Mizzi, die schöne rote Katze von Familie Giebler leidet an Bluthochdruck und kam zur Kontrolle zu Dr. Rummel in die Katzensprechstunde.

Mizzi ist sehr routiniert bei der Blutdruckmessung und macht das auch völlig cool bei Dr. Rummel auch ohne Frauchen, die wegen Corona im Wartezimmer zurückgeblieben ist.

Ich könnte noch ganz viel erzählen, doch die Sonne scheint so schön, ich mache jetzt erstmal einen super Spaziergang.

Bleiben Sie bitte alle gesund !

Ciao Ihre Samira