Juni 2006

Bobby
Wau, nun sind wir wieder aus dem Urlaub zurück! Ferien sind ja schön, weil meine Frauchen dann ganz viel Zeit für mich haben, aber ich freue mich auch immer sehr auf Zuhause!

 

 

 

 

 

 

 

Das bin ich auf den Klippen im Wind, so kühle ich mich, da ich nicht gerne schwimme!


Endlich wieder grüne Wiesen, Wald, meine Katzenfreunde und natürlich die Praxis, wo täglich interessante Sachen passieren und unsere Tierarzthelferinnen immer so nett zu mir sind!
Die Praxis habe ich nach dem Urlaub genau kontrolliert, aber es hat alles sehr gut geklappt und Frau Dr. Weber – unsere langjährige Vertretungstierärztin – und ihr Hund haben gemeinsam mit unseren Helferinnen die Praxis sehr gut geführt.
Mein Frauchen, Frau Dr. Rummel, war am 14.6. wieder im Radio zu hören, diesmal war das Thema:
Therapiehunde im Seniorenzentrum.
Wir Hunde können nämlich ganz viel, z.B. Demenzkranken helfen sich zu erinnern, oder Behinderten Gegenstände, wie das Telefon, holen und ganz besonders gut helfen wir bei Traurigkeit mit viel Wedeln, Schubsen und Zuneigung!!!
Deswegen hat mein Frauchen dafür plädiert, Hunde – und Katzenbesuchsdienste in Seniorenheime zu integrieren und den Senioren zu ermöglichen, eigene Tiere mit in das Altersheim nehmen. Recht hat sie !!!!
Wer sich für das Thema interessiert, kann gerne mal unter www.thmev.de oder www.tiergestuetzte-therapie.de nachschauen.
Aus der Praxis will ich aber auch noch ein paar Geschichten erzählen:

 

Aisha mit neuem Verband

„Aisha“ ,die Golden Retriever Hündin der Familie Link, fand ich mit unseren neuen Musterverbänden sehr schick! Die Arme musste am Knie operiert werden, weil die Kreuzbänder gerissen waren!

 

Die Kaninchendame „Chaplin, der Familie Kirsch wurde kastriert, weil sie unentwegt Nester baute und scheinschwanger war. Meine Frauchen sagen, dass es besser ist auch die Kaninchenweibchen zu kastrieren, weil sie sonst häufig Probleme mit den Eierstöcken und der Gebärmutter bekommen!

 

 

 

 

 

Der Kater „Musashi“ hingegen ist mir aufgefallen, weil er einen ganz kahlen Bauch hatte. Herr Tillmetz, sein Herrchen weiß nun, dass sein Liebling am Eosinophilen Granulomkomplex (na das ist ein schwieriges Wort!) erkrankt ist.

Musashi mit kahlem Bauch aufgrund einer Autoimmunerkrankung

 

 

 

 

 

 

 

Seitdem er Medikamente nimmt, wachsen die Haare nun schon nach!

 

 

„Daisy“ die kleine Rauhaardackelmixhündin, der Familie Palvölqyi hat mir ganz doll leid getan, sie wurde von einem anderen Hund so stark verbissen, dass das Schulterblatt frei lag – keine Sorge, das habe ich nicht fotografiert!
Auf dem Foto sehen wir sie schon wieder putzmunter beim Fäden ziehen – es ist alles gut verheilt, aber das war ganz schön knapp!!!
Unsere Tierarzthelferinnen sind bei solchen Einsätzen sehr wichtig, sie kontrollieren die Narkose, assistieren bei der Operation, überwachen die Aufwachphase und …. RÄUMEN AUF!
Und damit sie dies alles noch besser können, besuchen auch sie regelmäßig Fortbildungen. Tanja und Frau Wurthmann fahren vom 23. – 25. Juni auf eine Tagung und lernen Neues über Verbände, Handling von Vögeln, Narkoseüberwachung, kleine Heimtiere… und noch viel mehr!

Und bei Heimtieren fallen mir auch die Meerschweinchen der Familie Scherb ein:

Rubina, Strolch und Trixi (der Dritte im Bunde – ein wunderschönes, graues Meerschweinchen – wollte sich nicht fotografieren lassen),
die alle unerwünschte Untermieter hatten, nämlich Milben und deswegen Hautprobleme – und dazu erzählt mein Frauchen diesmal ausführlich über Hauterkrankungen beim Meerschwein.
So, und nun muss ich mich ein bisschen von der Hitze erholen und einen kleinen Mittagsschlaf halten, das habe ich im Urlaub gelernt, dort hieß es Siesta und ist eine praktische Angelegenheit bei 30 Grad Außentemperatur!!!

Bis bald CIAO
Bobby