November 2020

Wau, nun gehen wir der grauen, dunklen Zeit entgegen – es wird kälter und feuchter und wir können nicht mehr so viel draußen bleiben.

Corona ist weiterhin für alle bedrohlich, doch zum Glück haben wir gelernt, damit souveräner umzugehen. Wir dürfen aber keineswegs leichtsinnig werden, das Virus ist nicht weniger ansteckend und gefährlich geworden.

Wir sind dankbar, dass wir bis jetzt weiterhin unsere kleinen Patienten versorgen können und den Praxisbetrieb von der Routine- bis zur Notfallversorgung ohne Einschränkung aufrechterhalten konnten:

Alle Leistungen von der Impfung über Zahnsanierung bis hin zu den Operationen werden weiterhin zeitnah durchgeführt.

Corona verlangt aber viele Sicherheitsmassnahmen, bitte befolgen Sie diese verständnisvoll.

Zeigen Sie Respekt und tragen immer Ihre Masken, sobald Sie die Praxis betreten. Mit Visieren können Sie die Praxis nicht betreten, da Sie keinen ausreichenden Schutz für uns und unserer Mitarbeiterinnen bieten.

Bitte kommen Sie nicht in die Praxis, wenn Sie Grippe ähnliche Symptome haben oder erkältet sind.

Bitte desinfizieren Sie dann sofort Ihre Hände an unserer Hygienebar.

Nur eine Person kann Ihr Tier begleiten, da wir auch im Wartezimmer Abstand und Hygienemaßnahmen einhalten müssen.

In der Regel werden wir Ihr Tier ohne Sie behandeln um die Kontaktzeiten in den Räumen möglichst kurz zu halten.

Bitte melden Sie sich bei Ankunft an, vielleicht müssen Sie im Auto warten bis wir Sie ins Wartezimmer rufen, bitte treten Sie nur einzeln ein – zu Ihrer und unserer Sicherheit.

Sie helfen uns, wenn Sie die Symptome und das zeitliche Auftreten der Beschwerden ihrer Lieblinge bereits zuhause kurz schriftlich zusammenfassen.

Es kann immer wieder zu Verzögerungen kommen, nicht alle Untersuchungen sind exakt planbar, manchmal erfordert der Zustand des kranken Patienten sofortiges zusätzliches Röntgen, Ultraschall oder eine Blutuntersuchung ….. das braucht Zeit.

Weiterhin brauchen die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen – wie z.B. das Lüften mehr Zeit, denn es bedeutet, dass ein Behandlungsraum für diesen Zeitraum nicht genutzt werden kann. So entstehen Stockungen im Ablauf, was für alle ein wenig mehr Wartezeit bedeuten kann, bitte bleiben Sie geduldig.

Wenn Sie Medikamente abholen wollen bestellen Sie diese bitte vorab telefonisch. Dann können wir alles vorbereiten und vermeiden Wartezeiten.

Für unsere Samtpfoten bringen Sie bitte eine eigene Decke zum Abdecken des Transportkorbes mit und sprühen Sie diesen mit dem Wohlfühlhormon Feliway Transport ein. Sollten Sie es noch nicht zu Hause vorrätig haben, so können Sie es sich gerne in der Praxis abholen.

Hausbesuche sind zur Zeit leider nicht möglich.

Wir nehmen uns stets die medizinisch notwendige Zeit für Ihren Liebling, wir halten Stress von unseren Patienten fern – nur so fühlen sie sich wohl und kommen gerne zu uns – und das ist uns sehr wichtig – die optimale Versorgung unserer kleinen Patienten – auch in diesen schwierigen Zeiten.

 

Nun möchte ich Ihnen aber wieder Neues aus der Praxis berichten:

Zunächst möchten wir Sie bitten uns zu helfen: Sara, unsere Auszubildende, sucht dringend eine kleine Wohnung, wenn Sie etwas hören oder vielleicht selbst vermieten, sagen Sie uns bitte Bescheid.


 

Diesen Monat waren auch wieder einige Hunde zur Goldakupunktur bei Dr. Rogalla, hier zeigen wir stellvertretend die erst 6-jährige Hündin Hope von Frau Rebscher. Sie leidet an einer schweren Arthrose in der Hüfte als Folge von HD. Um ihre Schmerzen sofort zu lindern, hat sie nicht nur eine Goldakupunktur (siehe auch neuen Artikel v. Dr. Rogalla in Hunderunden Aug/Sept 2020) erhalten, sondern auch Gelenkinjektionen (siehe auch: Arthrose – wenn Bewegung keine Freude mehr macht) in beide Hüftgelenke. Sie war nach dem Eingriff ziemlich gut gelaunt und spielte mit Frauchen gleich nach dem Aufwachen aus der Narkose.


 

Der kleine Chico von Herrn Benning hatte großes Pech. Er hat sich aufgrund einer Verletzung eine so fulminante Entzündung mit einem resistenten Keim in der Pfote zugezogen, dass ihm eine Zehe amputiert werden musste. Damit die Operationswunde gut verheilen konnte, musste er bei uns auf Station bleiben. Hier hat er schnell unsere Herzen erobert und wurde liebevoll verwöhnt. Chico war außerordentlich lieb, ganz geduldig hat er 3-4mal täglich die Verbandswechsel ertragen. Die Entzündung konnte gestoppt werden und Chico kann die Pfote wieder normal belasten und darf endlich nach Hause zu seinem Katzenfreund.


Auch der schöne sibirische Waldkater Gissi von Frau Hoffmann musste einen Tag zur Behandlung einer Cystitis auf Station bleiben. Er hat sich mit Claire gleich angefreundet.

 


Die kleine Penny von Herrn Wilde wurde von Ohrmilben geplagt, doch ihr konnte schnell geholfen werden.

 


Von kleinen Parasiten wurden auch die beiden Meerschweinchen Krümel und Brösel von Frau Oßwald geplagt, sie erhielten Spritzen gegen die Haarlinge, die ebenso wie die Ohrmilben fürchterlichen Juckreiz auslösen.


Die kleine Nala von Frau Gresselmeyer wurde mit einem Problem vorstellig, das junge Hunde häufig haben. Ihre Augen sind entzündet aufgrund einer Konjunktivitis follikularis. Es befinden sich innen auf der Nickhaut kleine Bläschen, die dann die Hornhaut reizen wie kleine Sandkörner. Das ist sehr schmerzhaft und die Augen tränen. Wenn es nicht gelingt, dass sich diese Bläschen mit Augensalbe wieder zurückbilden, ist eine Kürretage vonnöten, die in einer kleinen Narkose durchgeführt wird. Auch das machen wir bei uns in der Praxis.

 


Die Katze Maja von Frau Reichelt ist bei Dr. Rummel wegen Pankreatitis in Behandlung, leider eine sehr häufige Krankheit bei Katzen, die gut kontrolliert werden muss, da sie sehr schwer ausheilt.

 


Das Kaninchen Bolivar von Frau Grönegress hatte zum Glück keine schwerwiegenden Probleme, es erhielt seine jährliche Schutzimpfung.

 

So, nun wünsche ich Ihnen Gesundheit und Optimismus in dieser Zeit, wenn wir alle ausreichend vorsichtig sind, schaffen wir es hoffentlich alle gut auch durch diesen Winter.
Ciao Ihre Samira

 


 

CORONA verlangt besondere Massnahmen

  1. Ihr Tier kann nur von einer Person begleitet werden
  2. In der Regel werden wir Ihr Tier ohne Sie behandeln um die Kontaktzeiten in einem Raum für uns möglichst gering zu halten.
  3. Tragen sie bitte Ihre Maske korrekt, ein Visier bietet unserem Personal nicht ausreichend Schutz, deswegen ist der Zutritt zur Praxis nur mit Masken erlaubt.
  4. Bitte halten Sie 1,5 m Sicherheitsabstand zu unserem Personal und anderen Kund*innen
  5. Durch den notwendigen Abstand ist die Anzahl von Sitzplätzen im Wartezimmer begrenzt. Bitte melden Sie sich bei Ankunft an, vielleicht müssen Sie im PKW warten und wir rufen Sie an, wenn Sie an der Reihe sind.
  6. Bitte holen Sie Medikamente nur nach telefonischer oder per mail Bestellung ab. Wir können so für Sie alles vorbereiten und vermeiden unnötige Wartezeiten.

Wir bedanken uns für Ihre respektvolle Zusammenarbeit und wünschen Ihnen Gesundheit

Dr. Rogalla und Dr. Rummel, das gesamte Team und Samira