Oktober 2015

shahinGanz zu Beginn etwas sehr Wichtiges:

Unser Dreamteam sucht Verstärkung und wir wollen gerne ab sofort eine Auszubildende oder auch fertige Tiermedizinische Fachangestellte einstellen,
bitte melden !!

Miau, ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie glücklich ich bin, dass ich die Oktobersonne genießen kann.
Schon im letzten Newsletter haben Sie erfahren, dass es mir nicht so gut ging. Das war nur der Anfang – ich bin in eine lebensgefährliche Krise abgerutscht – mir war nur noch übel und ich konnte nicht mehr fressen. Dann wurde ich immer schwächer und verlor viel Gewicht, laufen wollte ich auch nicht mehr, schon das Kopfheben strengte mich sehr an:
Es wurde sich intensivst um mich gekümmert – Dauertropfinfusionen über den ganzen Tag, Medikamente ins Blut, Fütterung mit der Spritze direkt ins Mäulchen. Doch ich konnte nicht mehr, egal wie sehr ich mich anstrengte, ich nahm immer weiter ab.
Meine Frauchen wurden trauriger und trauriger – doch es wurde um mich weiter gekämpft. Der Urlaub wurde abgesagt und ich wurde zu Hause intensiv weiterbehandelt.
Ich hatte mich schon heimlich von allen Dingen, die mir lieb waren verabschiedet – Sarangha legte sich zu mir ins Körbchen und blieb bei mir.
Doch eines morgens – nach mehr als drei Wochen- schmeckte mir das Futter wieder und bald konnte ich auch wieder alleine fressen, ich schlich wieder durchs Haus und bekam wieder Lust auf den Garten: ich fraß und sonnte mich
Tag für Tag – und jetzt bin ich wieder so fit, dass ich Ihnen wieder von der Praxis berichten kann.
Mir macht das Leben wieder richtig Spaß und ich bin zuhause auch wieder der Boss!
Als ich so krank war, habe ich dankbar über mein langes, glückliches Leben nachgedacht und war ganz erschüttert über eine Nachricht in der Fachpresse. Es ist bis heute das Schlachten hochträchtiger Kühe, Stuten, kleiner Wiederkäuer und Schweine nicht verboten.
Bei der Schlachtung der hochträchtigen Muttertiere ersticken die schon lebensfähigen Feten unter Schmerz und Leiden im Bauch – gesetzlich wird daran kein Anstoß genommen – es gibt – obwohl diese Vorgehensweise seit 1999 bekannt ist – bis heute keine Daten , Protokolle über die Anzahl der trächtigen Tiere, über den Zustand der Muttertiere beim Transport, bei der Ankunft im Schlachthof und geschweige denn über den Verbleib der Feten nach der Schlachtung.

 

erst „produziert“, dann weggeworfen

Wenn man all das weiß, warum kann nicht einfach und schnell ein Gesetz verabschiedet werden, dass so etwas nicht mehr passiert ? Ein hochträchtiges Tier ist mit bloßem Auge zu erkennen, dafür braucht es auch keine Fachkräfte und auch keine Gutachten -> es muss einfach nur ein Gesetz erlassen werden, dass ein Verbot der Schlachtung ausspricht !

Ihr Menschen sprecht von „ Neue Wege für mehr Tierwohl “–
Ja, wo sind sie denn ??

Klar, ich könnte auch nichts darüber schreiben, doch ich hoffe immer, dass schneller etwas verändert wird, je mehr Menschen sich betroffen fühlen.
Ganz froh bin ich deshalb auch, dass mein Frauchen als Kleintierärztin trotzdem Mitglied im Forum für verantwortbare Landwirtschaft ist.

In diesem Forum verpflichten sich Tierärzte/ Tierärztinnen als berufene Schützer der Tiere zu den Mißständen in der Landwirtschaft Stellung zu beziehen und Veränderungen verstärkt zu fordern.

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Gilian erwacht langsam aus der Narkose und wird liebevoll von Laura gestreichelt

 

 

So, nun erzähle ich Ihnen aber Aktuelles aus unserer Kleintierpraxis.

Der schöne Irish Terrier Gilian von Frau Fuchs hat seine Zähne gereinigt und poliert bekommen. Wegen des Zahnsteins hat das Zahnfleisch empfindlich reagiert und Wucherungen (Epulis) ausgebildet, die entfernt werden mußten.

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Da hatte es Buddy von Frau Tost leichter, er kam zur Impfung und wurde gründlich untersucht, Diagnose
„mopsfifel“.

 

 

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Mücke, die französische Bulldogge von Herrn Luczkowsky wurde geschallt. Er ist leider ein Kryptochide
(nur ein Hoden im Hodensack) und der zweite Hoden im Bauchraum wurde kontrolliert, ob er nicht tumorös verändert ist.

 

 

akt_news201510_05Familie Fey stellten uns Caruso und Carlos vor. Beide Kater haben einen Termin zur Zahnsanierung erhalten.

Natürlich wird vorher ein Blutcheck durchgeführt und es werden auch alle Zähne geröngt, denn die meisten Katzen leiden an FORL, eine Zahnkrankheit, die sich unter dem Zahnfleisch versteckt und die Wurzeln durchlöchert.

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Sehr haben wir uns über den neuen, jungen Kater „Charly“ von Frau Friend gefreut. Er wurde geimpft und wird nun bald kastriert werden. Wir alle erinnern und noch voller Traurigkeit an seinen Vorgänger, der leider an Krebs im Gaumen verstorben ist.

akt_news201510_07Dr. Rummel impfte auch noch die zwei hübschen Main-Coon-Mix- Katzen Tabby und Leona, die zuhause ganz schön für Wirbel sorgen, wie Herr Pfeifer berichtete.
Dr. Rummel beriet sie deswegen auch noch ausführlich über Katzenerziehung.

Denn auch Katzen müssen genau wie kleine Hunde erzogen werden.

 

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Ganz zum Schluß zeige ich Ihnen noch die hübsche „Jamala“ von Familie Koch, eine kleine Ridgeback- Hündin, die ihre 12 Wochen Impfung erhielt.

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Und der „kleine“ Odin von Frau Buchner wollte sich kurz einen besseren Überblick verschaffen, er wollte
unbedingt wissen, wann er endlich zu Dr. Rogalla ins Sprechzimmer kann- und wofür stehen denn da Stühle und Tische im Wartezimmer rum?

So, nun verziehe ich mich wieder auf meine Sonnenbank.

Ich wünsche Ihnen allen einen wunderschönen, goldenen Oktober
Ihr SHAHIN