September 2003

BobbyWUFF, nun haben wir den heißesten Sommer hinter uns gebracht – das Temperaturpeak ist überwunden – die Nächte schnuppern schon anders und meine feine Nase hat schon den Herbst gewittert.
Unsere Schildkröte frisst auch schon weniger und stellt sich allmählich um. Aber erst zum Oktober kann der Herr sich in den Winterschlaf zurückziehen, sonst schläft er zu lange.
Er ist der Älteste in unserer Familie: 38 Sommer hat er schon miterlebt, aber dieser war auch für ihn die heißeste Sommertime.
Ich habe von ihm schon eine Menge gelernt, wussten Sie ,dass Schildkröten sich begrüßen, wenn sie sich treffen. Ich habe ihn beobachtet, er macht es auch mit mir und den Katzen—cool—erschrickt sich auch nicht, wenn ich ihm über den Kopf schlecke.

 

 

Shahin kontrolliert, ob ihm das Schildkrötenfutter schmecken könnte!

 

Der September wird für uns ein äußerst aktiver Monat. Mein Frauchen Dr. Rummel wird in der Woche vom 5.- 12.September an der UNIVERSITÄT ZÜRICH nun auch an dem dritten Teil des Kurses „Feline Medcine and Surgery“ von der European School of Advanced Veterinary Studies (ESAVS) teilnehmen, die anderen Zertifikate hat sie ja schon erlangt — und dann wird sie uns wieder die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Katzen in der Praxis unterrichten.
Mein anderes Frauchen Dr. Rogalla hingegen unterrichtet als Dozentin an der UNIVERSITÄT GIESSEN vom 12. – 14. September wieder Tierärzte in der Akupunktur. Deswegen haben wir am 12. September auch Frau Dr. Weber als Vertretung in unserer Praxis.
Also – meine zwei Frauchen sorgen auch dafür, dass unsere Mitarbeiterinnen sich weiterqualifizieren.
Dunja hat erfolgreich einen Laborkurs im Großlabor in Bad Kissingen abgeschlossen und Tanja hat erfolgreich einen Kurs in Bad Nauheim besucht.

Tanja vermittelt begeistert , was sie im Kurs gelernt hat.

Also, ich finde es bei uns ganz spannend.
Blacky hat mir auch verraten, dass er froh über seine Ohroperation ist (siehe Fall des Monats: Othämatom). Er hatte schon größte Befürchtungen, dass er so ein so scheußliches Blumenkohlohr zurückbehalte, und das in seinem Alter! Doch nun ist es wieder glatt wie ein Kinderpopo und er trägt seinen Kopf wieder ganz oben. Wir Rüden legen eben sehr viel Wert auf unser Äußeres!

Ciao – bis zum nächsten Mal – ich flitze jetzt mit dem Fahrrad los !
Ihr Bobby