September 2005

Bobby

Wau, ich hoffe Sie genießen den warmen Spätsommer genauso wie ich. Die Urlaubszeit all unserer Mitarbeiterinnen ist vorbei und Nadine – unser Youngster – beginnt nun im 2. Ausbildungsjahr wieder mit der Schule.

 

 

Rebecca mit Lara

Ferienzeit heißt auch für uns immer, dass Schülerinnen mit dem Ziel Tierärztin zu werden bei uns zuschauen. Diesmal war wieder unsere Jüngste „Lara“ bei uns und weiterhin noch Rebecca. Beiden hat es wieder viel Spaß gemacht.

 

 

Sicherlich sind Sie wieder auf Neuigkeiten unserer Praxis gespannt!

 

Also erst möchte ich Ihnen voller Stolz einen meiner Kumpel vorstellen, das ist „Dayal“, einer der sehr edlen Sloughis von Frau Schernick, der Europachampion geworden ist. Kompliment!
Er war in unserer Praxis mit seinem Freund „ Gharun“, beide mussten Borreliose geimpft werden – also auch ein Champion braucht das – genau wie ich.

 

 

 

 

 

Cimba schmust selbst dem auf Behandlungstisch mit Frauchen

Gefallen hat mir aber auch die kleine Cimba, sonst ist sie ja immer sehr temperamentvoll und spielt mit allen im Wartezimmer, aber diesmal ging es ihr wegen Kokzidien im Darm ganz schlecht. Frau Wurthmann hat sie aber sofort in unserem Labor unter dem Mikroskop in der Kotprobe entdeckt, so dass Cimba gleich das richtige Medikament verabreicht werden konnte. So war sie schon bald wieder ganz die Alte.

 

Fly mit seinem Frauchen zur Erstuntersuchung

Ganz besonders habe ich mich aber über einen weiteren Youngster gefreut, es ist der kleine „Fly“ – ein Podenco-Mix, der nun sein Frauchen tröstet. Wir alle erinnern uns noch mit großem Respekt an seine Vorgängerin, die alte Schäferhündin Lady, die uns leider wegen unheibarem bösartigem Brustkrebs verlassen musste. Da er aus dem Süden stammt muß er noch auf die sog. Reisekrankheiten untersucht werden.

 

 

 

 

 

 

 

Während Dr. Rogalla im OP die Katzenmutter weiteroperiert, hat Frau Wurthmann, unsere erste Kraft, die Kleinen mit Sauerstoff versorgt und so lange trocken gerieben bis das erste zaghafte Miau zu hören war –da ist die Freude groß!

Aufregung gab es mit dem kleinen Kätzchen
„Zeraphine“. Sie kam mit ihrer ersten Geburt nicht zurecht und ihre beiden Welpen mussten per Kaiserschnitt geholt werden. Zum Glück haben es alle gut überstanden.

 

So, nun möchte ich aber zu etwas kommen, was ganz wichtig ist und fast jeden Tag in unserer Praxis gemacht wird. Wir alle haben nämlich Zähne und um die muß sich gekümmert werden! Ich bekomme meine Zähne jeden Tag von meinem Frauchen geputzt, bin jetzt schon acht Jahre alt, aber sie sind noch alle gesund und blitzeweiß. Allerdings habe auch ich schon 2x in meinem Leben Zahnstein entfernt bekommen, weil ich Belag auf meinen hinteren Backenzähnen hatte. Ich habe natürlich Glück, denn mein Frauchen ist Tierärztin und so hatte ich bisher weder eine Zahnfleischentzündung noch etwa Parodontose oder Zahnschmerzen. Meine drei Stubentiger waren diesen Monat auch alle zur Zahnsteinentfernung in der Praxis- natürlich habe ich während der Narkose auf sie aufgepasst wie ein Wolf!

 

 

Frauchen strahlt, Blacky hat keine Zahnschmerzen mehr und wird von unserer Urlaubs- Aushilfe Nicole gehalten.

Jacki ist 13 Jahre alt, zuckerkrank und hatte einen vereiterten Zahn, Sein Frauchen hatte wegen seines Alters und seiner Krankheit Riesenangst wegen der Narkose, doch er hat alles gut überstanden und ist jetzt ohne Zahnschmerzen wieder viel fröhlicher.

 

 

 

Genauso ging es den drei Katzen Numi, Mithras und Remus von Herrn Reinhardt. Leider litten sie an FORL – einer Zahnerkrankung, die nur Katzen haben- und ihnen mussten die brüchigen Zähne gezogen werden. Doch Näheres lesen Sie dazu wieder in unserem Fall des Monats.

 

 

So, jetzt will ich wieder ins Feld.
Ciao – bis bald Ihr Bobby