September 2020

Wow, ich möchte Ihnen wieder erzählen, was alles in unserer Praxis im letzten Monat passiert ist. Wegen Corona konnte dieses Jahr die internationale Katzentagung der

International society of feline medicine (ISFM),

auf der ExpertInnen aus aller Welt die neuesten Ergebnisse aus der Katzenmedizin vorstellen, nicht wie geplant als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Stattdessen hat die Organisation die gesamte Fortbildung online organisiert und so haben 20 000 KollegInnen weltweit an dieser Fortbildung teilgenommen. Mein Frauchen, Dr. Rummel, habe ich deswegen ganze vier Tage nicht gesehen und mich gewundert, was mein Frauchen mit Kopfhörern so an den Computer gefesselt hat. Auch unsere Assistentin Frau Krenn hat die Fortbildung per Internet verfolgt.


Der Sommer mit seinen lauen Nächten war wunderbar und um das zu genießen, hat Dr. Rogalla für das gesamte Team gekocht und alle nach Hause in den Garten eingeladen.

 

Es ist Ihnen sicherlich schon aufgefallen, dass unser Team größer geworden ist, wir freuen uns sehr über unsere neue Auszubildende Claire Lintl, die zum ersten Schultag in der Berufsschule entsprechend von uns ausgerüstet wurde.

Claire hat auf unserer Teamsitzung auch ihr erstes, sehr gutes Referat vorgetragen. Es handelte von der Haltung der Zuchtsauen bis zum Abferkeln, und sehr schnell ist man dann bei dem Thema Tierqual. Claire hatte sich zuvor noch nicht mit der Schweinehaltung näher beschäftigt und war total betroffen und bestürzt. Sie hat eindringlich dafür appeliert, dass heutzutage jede Person darauf achten muß, woher unser Fleisch, das wir verzehren, kommt. Corona hat ja einen kleinen Lichtstrahl auf das Elend in der Schweinehaltung geworfen – wir müssen nur an den Tönnies Skandal erinnern, der ja schon wieder in Vergessenheit gerät – da keine neuen Bestimmungen erlassen wurden, wird alles wie gehabt weiterlaufen – aber wir als Konsumenten können durch unser Verhalten Änderungen schaffen!

Alle Tiere gehören zu uns – ohne sie geht unser Leben nicht weiter – dazu gehören ebenso die Insekten, Frösche, Mäuse, Igel, Marder, Vögel, Storche, Rehe, Kühe, Schweine….. etc wie unseren geliebten Haustiere Hunde, Katzen, Zwergkaninchen, Meerschweinchen….

Und wenn wir nicht lernen, dem Kreislauf der Natur Achtung zu schenken und mit ihr im Gleichgewicht zu leben, so wird die Natur uns eines Tages überwältigen -> das Feuer in Australien, die riesigen Überschwemmungen und Stürme sind die ersten kleinen Anfangszeichen…..

Wir alle in der Praxis sind froh, dass wir mit unserer Liebe zu den Tieren immer wieder helfen können.

So war „Frollein Lotte“ mit ihrem Frauchen Frau Schuster bei Dr. Rogalla, damit sie eine Goldakupunktur gegen die Arthroseschmerzen in ihrer Hüfte aufgrund von HD erhält. Begleitet wurde sie vom Frauchen von Alma, einem Labrabor, dem Dr. Rogalla schon vor Jahren geholfen hat. Seit der Goldakupunktur vor 7 Jahren hat Alma keine Schmerzen mehr gezeigt und keine Schmerzmittel mehr einnehmen müssen. Das Gleiche wünschen wir nun Lotte.


Bonnie – nichtmals 1 Jahr alt wurde angeschossen, die Kugel mußte entfernt werden – er hat es überlebt.

Dem kleinen Kater Bonnie von Frau Eyrich musste Dr. Rogalla eine Luftgewehrkugel aus dem rechten Schulterbereich operativ entfernen, Bonnie wohnt in der neuen Mitte hier bei uns mitten in Heldenbergen. Zum Glück hat der Schütze, der zu einen Blattschuss angesetzt hatte, nicht perfekt getroffen – es war nur „ein Steckschuss“ und Bonnie konnte geheilt werden – bitte halten Sie Alle die Augen auf, damit solche abscheulichen Tierhasser in unserer Nachbarschaft zur Anzeige gebracht werden können.


„Muckel“, der schon 14- jährige Kater von Famile Schrapel, mußte auch operiert werden, er hatte eine sehr auf Krebs verdächtige Hautveränderung, die bei älteren Katzen häufig auftritt (Bowen Disease). Leider befindet sich diese Stelle am Oberlid. Die Veränderung wurde entfernt und im Speziallabor untersucht. Leider hat sich der Krebsverdacht bestätgt.


Amando mit Jessy nach der Kryptorchidenoperation

Der noch kleine Amado von Familie Helferich musste auch operiert werden. Er ist ein beidseitiger Kryptorchide, was heißt, dass seine Hoden in der Bauchhöhle verblieben sind. Wenn man die Hoden nicht frühzeitig aus der Bauchhöhle entfernt, entarten diese und entwickeln sich zu Krebstumoren.

Amando hat diese Operation sehr gut überstanden und war schon am Nachmittag putzmunter.


Die temperamentvolle Dana von Familie Zecha, hatte ein Othämatom, das erfolgreich behandelt wurde, hier auf dem Bild mit Laura erinnert sie uns ein wenig an Rotkäppchen.


Dann haben wir noch die total süßen und flauschigen Welpen der Familie Papracanin, kleine British Kurzhaar Kätzchen, diese suchen noch ein zuhause. Vielleicht wünscht sich jemand von Ihnen ein kleines Kätzchen? Dann melden Sie sich bei uns !


Und ganz zum Schluß stelle ich Ihnen noch „Milo“ die norwegische Waldkatze von Frau Winter vor, die von unserer Assistentin Frau Krenn behandelt und betreut wird, sie leidet an Diabetes mellitus (Blutzucker). Ihre Bluzuckerwerte müssen regelmäßig kontrolliert werden. Milo ist gut eingestellt und Frau Krenn ist sehr zufrieden mit ihr.

So – nun muss ich aber schnell noch über die Wiesen toben und sage

CIAO
Ihre Samira